Polizei und Ordnungsamt wollen gemeinsam vorgehen

Verstärkte Präsenz gegen Vandalismus

Mit mehr Präsenz an besonders gefährdeten Standorten wollen die Polizeiwache Warstein und das Sachgebiet Sicherheit und Ordnung der Stadt Warstein künftig Vandalismus entgegenwirken, darüber sprachen Thimo Roderfeld, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes, Uli Figur, Bezirksbeamter, Michael Linnebur, Leiter der Polizeiwache Warstein, und Roswitha Wrede, Leiterin des Ordnungsamtes.
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Mit mehr Präsenz an besonders gefährdeten Standorten wollen die Polizeiwache Warstein und das Sachgebiet Sicherheit und Ordnung der Stadt Warstein künftig Vandalismus entgegenwirken, darüber sprachen Thimo Roderfeld, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes, Uli Figur, Bezirksbeamter, Michael Linnebur, Leiter der Polizeiwache Warstein, und Roswitha Wrede, Leiterin des Ordnungsamtes.

Bundesweit wurde von 2019 auf 2020 ein Anstieg an Fällen von Vandalismus registriert. Auch in der Stadt Warstein. Dagegen wollen Ordnungsamt und Polizei nun verstärkt vorgehen.

Warstein – Wird öffentliches oder privates Eigentum mutwillig beschädigt, mit Graffiti besprüht oder gar komplett zerstört, dann ist das eine Straftat. „Viel zu häufig wird mit purer Zerstörungswut ein großer Sachschaden angerichtet. Die Täter – sofern diese ermittelt werden – können sowohl strafrechtlich als auch oft zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Doch viel wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass es gar nicht erst soweit kommt“, betont Roswitha Wrede, Leiterin des Sachgebiets Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Warstein.

Hotspots sind bekannt

Vor diesem Hintergrund hat der Leiter der Polizeiwache Warstein, Michael Linnebur, ein Konzept unter Auswertung der in den letzten Jahren angezeigten Vorfälle im Stadtgebiet Warstein und Rüthen ausgearbeitet. Er hat sogenannte Hotspots ausgemacht, an denen ungewöhnlich oft Sachbeschädigungen festgestellt wurden. Das Konzept sieht eine zielorientierte polizeiliche Präsenz an den Örtlichkeiten vor, an denen auffällig viele Sachbeschädigungen begangen wurden. Bis Ende Oktober 2021 soll das Konzept mit seinen Maßnahmen konsequent durchgezogen werden. Bei einem abschließenden Fazit soll festgestellt werden, ob die Maßnahmen Wirkung gezeigt haben.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiwache Warstein werden die Hotspots auf ihren Streifengängen gezielt und bewusst aufsuchen, um durch polizeiliche Präsenz weiteren Vandalismus entgegenzuwirken“, so Wachleiter Linnebur.

Gemeinsame Streifengänge

In Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen des Ordnungsamtes sind ferner gemeinsame Streifengänge sowie Jugendschutzkontrollen vorgesehen. „In der Regel finden Vandalismus und Sachbeschädigung dort statt, wo man sich ungestört und unbeobachtet fühlt“, so Roswitha Wrede, und erklärt weiter: „Diese „Treffpunkte“ wollen die Kolleginnen und Kollegen der Polizei und des Ordnungsamtes in den Fokus nehmen.“ Der Außendienst des Ordnungsamtes wird bei den gemeinsamen Streifengängen auch die Bereiche Marktplatz, Tiefgarage, Dr. Segin-Platz im Blick haben und die Einhaltung der Hausordnung der Tiefgarage bezüglich des dort geltenden Alkoholverbotes kontrollieren.

„Prävention besser als Reaktion“

Michael Linnebur und Roswitha Wrede sind sich einig: „Prävention ist bekanntlich besser als Reaktion, und durch solche vorbeugenden Maßnahmen kann dem Risiko von Graffiti, Vandalismus oder Sachbeschädigungen gegengesteuert werden. Eine Garantie gibt es allerdings nicht.“ Ferner appellieren sie an die Bürgerinnen und Bürger: „Schauen Sie nicht weg, wenn Sie beobachten, dass jemand öffentliche Einrichtungen oder Privateigentum beschädigt. Rufen Sie unverzüglich die Polizei und erstatten sie eine Anzeige.“

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