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Persta-Entwicklung soll US-Kraftwerksmarkt öffnen

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Von: Reinhold Großelohmann

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Belecke - Es war ein Kraftakt. Und eine einzigartige Teamleistung, die mit dem Ende des Praxis-Testes und der technischen Endabnahme bei Persta die bis dato wichtigste Hürde genommen hat. Das Armaturenwerk als eines von zwei Standbeinen der Siepmann-Gruppe ist auf den Weg, den attraktiven US-Kraftwerksmarkt für sich zu erschließen – als einen der wesentlichen Schritte aus der gegenwärtigen Krise. „Türöffner“ soll jene Spezialarmatur mit Namen „Stop-Check-Valve“ werden, die – in einer großen Kiste sicher verpackt – in Frankfurt den Flieger in die Staaten mit Ziel Alabama nimmt.

Nur zehn Wochen hatte die Persta-Mannschaft Zeit, das für die besondere Anwendung neu konstruierte Bauteil für den Kraftwerkskessel zu fertigen. Das bedeutet im Hause Lieferrekord. „Normalerweise muss man für ein solches Teil zwölf Monate Lieferzeit rechnen“, sagte gestern Geschäftsführer Klaus Westerwell. Aber das strategische Interesse ist für Persta enorm, so dass intern und extern alle Hürde beiseite geräumt wurden.

Dabei ist alles wirklich optimal gelaufen. Erst im Dezember war die für den US-Markt unumgängliche Zertifizierung gelungen. Persta ist nun sogenannter „ASME“-Stamp Holder und kann ohne Einschränkungen seine Produkte nach Amerika liefern. Das war eine Grundbedingung dafür, überhaupt erst mit der Fertigung zu beginnen.

Die Belecker wollen mit einem Clou die amerikanische Kraftwerkswelt überzeugen. Unter dem Motto „more valve, more value“ – „mehr Armatur, mehr Wert“ – soll eine Zwei-in-eins Lösung umgesetzt werden. Die Armatur soll eine Absperr- und eine Rückschlagfunktion gleichermaßen erfüllen – und damit die bisher nötigen zwei Ventile ersetzen. Oberstes Ziel dabei: Erhöhter Dampfdurchsatz, geringere Druckverluste und damit erhöhter Wirkungsgrad der Dampfturbine, ohne die Wartungsintensität zu erhöhen.

Der gesamte Bericht ist im Anzeiger nachzulesen.

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