Startschuss für schnelle Datenübertragung in Allagen

Noch in diesem Jahr erste Adressen am Glasfaserkabel

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Symbolisch war der erste Spatenstich mit Vertretern der Stadtspitze, des Kreises Soest, der Firmen innogy und Westnetz, sowie des Bauunternehmens.

Allagen - Der 30. Oktober 2018 verdiente ganz klar die Bewertung „usselig“, weil er kalt und regnerisch war. Aber dennoch, für Bürgermeister Dr. Thomas Schöne und die gesamte Gruppe, die sich um 12 Uhr an der Straße Über den Schächten in Allagen zusammenfand, war es „ein guter Tag“ und zwar „für Warstein und den Kreis Soest“.

Das Wetter war zweitrangig, bedeutsam war der symbolische erste Spatenstich für die Verlegung der Glasfaserkabel in Warstein. Der wurde in ähnlicher Form in den 13 anderen Städten und Gemeinden des Kreises Soest vollzogen.

Angekündigt worden war der Termin in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses im Oktober, und so ließen es sich dessen Vorsitzender Hubertus Jesse, die Leiterin des Fachbereichs Technische dienste, und Wirtschaftsförderer Andreas Pickhard nicht nehmen, bei diesem Auftakt dabei zu sein. Christoph Hellmann, Breitbandkoordinator des Kreises Soest, bezeichnete es als „herrlich, nach zwei Jahren Aktenarbeit endlich den Bagger zu sehen“.

Der wird dafür sorgen, dass noch in diesem Jahr erste Haushalte und Betriebe an das schnelle Glasfaserkabel angeschlossen werden, sicherte Projektleiter Heiko Grebe von der innogy TelNet GmbH zu. Aber er machte auch deutlich, dass der jetzt beginnende Ausbau des Breitband-Netzes zunächst die Haupttrassen betrifft. In Allagen begann der Ausbau Richtung Belecke. Die Hausanschlüsse folgen später, bis 2020 sollen aber alle Adressen angeschlossen sein, sofern die Bewohner/Unternehmer das möchten.

Der Hausanschluss ist für die betroffenen Adressen kostenlos, wenn sie sich vor der Bauphase (der Stichtag wird jeweils rechtzeitig mitgeteilt) für einen Glasfaseranschluss entscheiden. Einige Tage vor Baubeginn werden die betroffenen Anlieger eines Bauabschnitts über einen Flyer informiert. Voraussetzung für die kostenlose Errichtung ist die Zustimmung des Grundstückseigentümers in Form einer Erklärung dazu, dass der Anschluss gelegt werden darf. Bei der Zustimmung zum Glasfaserhausanschluss geht es lediglich um die Errichtung der technischen Infrastruktur. Bei späterer Entscheidung für einen Hausanschluss wird dies kostenpflichtig. Wenn vor, beziehungsweise während der Bauphase ein Glasfaser-Tarif für schnelles Internet abgeschlossen wird, fällt keine Aktivierungsgebühr für den Anschluss an. Bei späterer Aktivierung wird eine Gebühr in Höhe von 398,65 Euro erhoben. Jeder Anbieter, der das Glasfasernetz für sich nutzen möchte, kann das tun, wenn er mit der innogy TelNet die notwendigen Voraussetzungen geschaffen hat. Der Endkunde kann somit zwischen den verschiedenen Anbietern, die das Netz nutzen, frei entscheiden.

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