Teilnahme an Kampagne „Wir jagen Funklöcher“ führt zum Erfolg

Neuer Funkmast am Hirschberger Sportplatz

+
Hirschberg zuerst: Dirk Risse zeigt auf den Sportplatz, an dem der Mast aufgestellt wird.

Warstein/Hirschberg – „...und der Gewinner ist...“ am Ende doch Hirschberg. Oder genauer die Bürger, die im Bereich oberhalb der Oeventroper Straße im Langenbachtal, Teilen der Bache und Richtung Kurfürstenstraße wohnen. Sie werden aus dem Funkloch befreit, in dem sie sich mit ihren Mobil-Telefonen befinden. Nicht heut und morgen, aber innerhalb der nächsten zwei Jahre. Denn die Telekom spendiert einen Sendemast im Bereich des Sportplatzes. Eigentlich sollte der entweder nahe des Hirschberger Rathauses oder der Drachenschule aufgestellt werden. Doch Wirtschaftsförderer Dirk Risse und alle beteiligten Kräfte in der Bauverwaltung mussten sich eines besseren belehren lassen: Der größte Effekt wird mit dem auserkorenen Standort am Sportplatz erzielt. „Das hat ein Ansprechpartner der Telekom sehr verständlich erläutert“, meint Dirk Risse.

Er hat nicht direkt von der Telekom, sondern von einem Kollegen unserer Zeitung davon gehört, dass Hirschberg auserkoren wurde, obwohl es eigentlich nicht zu den Gewinnern des Wettbewerbs „Wir jagen Funklöcher“ gehört hatte. Der war der im September vergangenen Jahres bundesweit von der Telekom ausgeschrieben worden, und der Rat hatte im November beschlossen, dass Hirschberg als Mobilfon-Diaspora ins Rennen geschickt werden sollte. „Es war ein Versuch, aber wir wussten, dass die Gewinnchance bei Null lag“, so Dirk Risse. Noch während der Wettbewerb lief und das Ergebnis offen war, nahm der Wirtschaftsförderer deshalb Kontakt auf zu einem Ansprechpartner bei der Telekom, um Chancen für eine Verbesserung der Mobilfunk-Situation auszuloten. Zwischenzeitlich kam die erwartete Absage, doch war die Zahl der Funkloch-Jäger bundesweit wohl so groß, dass die Telekom die Zahl der zu gewinnenden Masten in zwei Schritten von 50 auf 300 erhöhte.

In der dritten Runde war Warstein mit der Bewerbung für Hirschberg dabei; doch dabei soll es nicht bleiben. „Ich habe mit dem Telekom-Mitarbeiter eine kleine Bereisung gemacht, und wir haben weitere Funklöcher zwischen Warstein und Belecke, im Möhnetal und im Gewerbegebiet Belecke-Nord ausgemacht“, sagt Dirk Risse. Zusätzlich ist Bedarf in Suttrop, aber der soll bereits bearbeitet werden. Eine Lösung bzw. Verbesserung ist absehbar.

Das gleiche gilt für Hirschberg, wofür allerdings noch Geduld erforderlich ist. Die zur Verfügung stehende Fläche ist ausreichend, es muss aber eine sogenannte bautechnische Begehung mit dem Warsteiner Betriebshof sowie den städtischen Baufachleuten und den Technikern der Telekom stattfinden. Wenn die Zustandsverbesserung für Telekom-Kunden kommt, werden auch die der anderen Anbieter nicht lange warten müssen. „Die docken sich in der Regel an, wenn der Mast erst einmal steht. Das würde die Telekom genauso machen, wenn ein Mitbewerber vorprescht“, erklärt Dirk Risse. Außerdem ist er überzeugt, dass über die absehbaren Maßnahmen hinaus in nicht allzu ferner Zukunft die Aufrüstung nicht lange auf sich warten lässt: „Dann geht es um die Verbesserung der vorhandenen Standards auf die 5G-Technik.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare