Neue Finanzsoftware Kraftakt für Stadtverwaltung

Der Wechsel von KIRP nach INFOMA wird auch das gesamte Rechnungswesen der Stadtwerke betreffen.
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Der Wechsel von KIRP nach INFOMA wird auch das gesamte Rechnungswesen der Stadtwerke betreffen.

WARSTEIN - Der Stadtverwaltung Warstein steht ein Kraftakt bevor. Bereits im nächsten Monat beginnt die Umstellung auf eine neue Software, die alle Bereiche der hausinternen Datenverarbeitung erfasst.

Von Reinhold Großelohmann

Projektleiter ist Georg Weißnicht, der seit knapp vier Jahren an der Spitze des Sachgebietes „Finanzen“ steht. Mindestens 100 000 Euro kostet allein die Schulung und Beratung durch die Softwarefirma.

Das bishertge System KIRP wird durch das neue System INFOMA ersetzt. Damit steht die Stadt Warstein allerdings nicht allein. Auch die anderen an die Kommunale Datenverarbeitungszentrale in Iserlohn (KDVZ) angeschlossenen Kommunen müssen den Wechsel vollziehen. Ense und Wickede haben bereits begonnen, Warstein ist mit dem Start im Februar ganz vorn dabei.

Der Kreis Soest folgt und bis 2018 werden alle Kreis-Kommunen dabei sein. Besonderheit in Warstein: Hier müssen auch die Stadtwerke umgestellt werden, was die Kosten erhöht.

Kassenzeichen und Numerik werden verändert, und der Haushalt hat zukünftig keine „Produkte“ mehr sondern „Kostenträger“. INFOMA tritt bei den Bescheiden auch in Kontakt mit den Bürgern: 1800 Mal bei der Hundesteuer, bei 400 Gewerbesteuer-Bescheiden, 700 Elternbeiträgen für Kindergärten oder 8700 Wasser-Jahresrechnungen. „Die fallen alle nicht vom Himmel“, so Georg Weißnicht. „Und ohne Bescheide kommt kein Geld in die Kasse.“

Was die Sache nicht einfacher macht: Während der nun startenden Einführungsphase gibt´s noch den Wechsel auf eine neue Version.

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