Festgenommener war in LWL-Klinik in Behandlung

Nach Festnahme in Warstein: 39-Jähriger streitet Bluttat ab

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Recklinghausen/Suttrop – Der Mann, der am Dienstagnachmittag wegen Mordverdachts an der Lindenstraße in Suttrop festgenommen wurde, hatte sich nur wenige Tage in Warstein aufgehalten und war hier in der LWL-Klinik in ärztlicher Behandlung.

Dem 39-Jährigen (nicht 29 Jahre, wie zuvor von der Polizei gemeldet) wird vorgeworfen, in den Morgenstunden des 10. April einen 33-jährigen Mann in dessen Wohnung in Recklinghausen „mit massiver Gewalt“ getötet zu haben. 

Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann von der Staatsanwaltschaft Bochum wollte aus ermittlungstaktischen Gründen nichts zu der vermeintlichen Tatwaffe sagen, die bei der Leiche gefunden wurde. 

Belohnung von 3000 Euro war ausgesetzt

Da es zunächst keinen Hinweis auf den Täter gab, war eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgelobt worden in der Hoffnung, dass aus dem Milieu, in dem sich der Verdächtige und das Opfer bewegten: „Das Geld bleibt beim Staat“, meinte Bachmann, denn durch Ermittlungen im Umfeld des Opfers hätten sich „objektive Spuren“ auf den dann festgenommenen Mann ergeben. Zeugen hätten sich nicht gemeldet. 

39-Jähriger hat langes Vorstrafenregister

Der 39-Jährige russlandstämmige Mann mit deutschem Pass hat laut Auskunft des Oberstaatsanwalts ein sehr umfangreiches Vorstrafenregister und hat auch schon in Haft gesessen. Er streitet aber ab, den 33-Jährigen umgebracht zu haben. Deshalb bleibt das Motiv für die Tat auch unklar, wobei davon ausgegangen wird, dass ihr ein Streit vorausgegangen war. Für den in Untersuchungshaft sitzenden Mann wurde ein Pflichtverteidiger bestellt.

Quelle: wa.de

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