Michael Rummenigge kommt zur „Soccer field“-Eröffnung

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Engagierte Helfer errichteten am Samstag das neue „Soccer field“ auf dem Schulhof der ehemaligen Grundschule in Hirschberg. Ab sofort kann darauf gespielt werden.

Hirshcberg - Schon lange träumten die Hirschberger Kinder davon, auf dem Schulhof der alten Schule nicht „immer nur zu bolzen, sondern eher so richtig Fußball spielen zu können“. Dank des LEADER-Projektes „Hirschberg macht Platz“, das im November 2016 als Umbaumaßnahme des Schulhofes bewilligt und bereits auf den Weg gebracht wurde, können die großen und kleinen Kicker ab sofort wie die Profis spielen: auf einem „echten“ acht mal zwölf Meter großen und mit zwei Toren ausgestatteten „Soccer field“, zu deutsch Minifußballfeld.

Am Samstag packten etliche Männer vom Vorstand des Vereinsrings, dem HSV und LTV „ins Rad“, um das angelieferte Minifußballfeld in Eigenregie aufzubauen. „Die Bauanleitung liegt bei“, erklärte Vereinsringvorsitzender Dieter Bräutigam. Der Untergrund für das Feld bedurfte einiger Vorbereitungen und wurde von einer Firma zunächst plan geschoben und mit Split abgedeckt. Die Verlegung des grünen Kunststoffrasens und alle anderen Arbeiten, wie das Anbringen der Bande und Überspannen mit einem Netz war dann wieder Sache der Freiwilligen. Die Bande dient gleichzeitig als Werbeträger für alle, die an der Maßnahme beteiligt waren, auch wurden etliche Namen der Crowdfundig-Spender, die ihr Einverständnis gaben, hier veröffentlicht. „Zuschauer können ganz bequem auf den Fensterbänken Platz nehmen“, meinte Dieter Bräutigam, zusätzlich solle auch noch eine Sitzgruppe aus robustem Holz aufgestellt werden. Für das Fußballspielen habe man einen Zeitrahmen in Absprache mit den Nachbarn vereinbart, so der Vereinsringvorsitzender, „von 8 bis 20 Uhr“.

Auch an eine Eröffnungsfeier hat der Vereinsring gedacht: Michael Rummenigge aus Münster, von dessen Firma das Minifußballfeld stammt, wird die Anlage offiziell eröffnen und ein kleines Turnier veranstalten.

„Diesen LEADER-Baustein hätten wir dann schon mal geschafft“, atmete Dieter Bräutigam auf, immer den Zeitplan im Auge. Er wolle Fotos von der fertigen Anlage machen und an die 5er-Bund- Regionalmanagerinnen schicken, die für das Projekt in Hirschberg zuständig seien. Dann kämen in der laufenden Woche auch noch einige Vertreter der Bezirksregierung vorbei, „die gucken sich alle Projekte in der Region vor Ort an“.

Sie liegen gut in der Zeit, die engagierten Hirschberger Männer, auch wenn Jochen Heidrich ab und an mahnte: „Kommt Jungs, lasst uns weitermachen.“ Schließlich soll alles gut stehen und funktionieren, damit die fußballbegeisterten Kinder früh in den Genuss ihrer neuen Minianlage kommen und sich darüber freuen. Zum Glück gibt es dafür immer wieder Leute, die nicht nur für diese Aktion ihre Ärmel aufkrempeln und kräftig in die Hände spucken. -  ri

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