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Scheune brannte lichterloh in Allagener Feldflur

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Die Scheune in der Allagener Feldflur wurde ein Raub der Flammen. ▪
Die Scheune in der Allagener Feldflur wurde ein Raub der Flammen. ▪ © C. Clewing

[UPDATE] ALLAGEN - In der Nacht zum Freitag wurden Feuerwehr und Polizei in den Haslachweg gerufen. Dort brannte gegen 2.30 Uhr die Giebelwand einer Feldscheune.

Von Christian Clewing

Die Feuerwehr war mit starken Kräften am Brandort und konnte das Feuer löschen. Die Brandursache konnte bisher von den Brandermittlern der Polizei noch nicht genau festgestellt werden. Ein technischer Defekt wird jedoch ausgeschlossen. Der Schaden wird auf mehrere 10000 Euro geschätzt.

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Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in der Feldflur nördlich von Allagen brannte die eine Hälfte der großen Scheune bereits lichterloh, angefacht durch den starken Wind auf der Haar. Unter Atemschutz und mit massivem Wassereinsatz - anfangs aus den Tanklöschfahrzeugen aus Allagen und Belecke, später über eine rund 500 Meter lange Schlauchleitung zur Wasserversorgung - gelang es, den Brand einzudämmen. Da eine komplette Ecke der Scheune, in der ein Auto sowie landwirtschaftliche Gerätschaften untergebracht waren, weggebrannt war, bestand Einsturzgefahr, so dass nur aus größerem Abstand gelöscht werden konnte. Nach anderthalbstündigem Einsatz rückten die ersten Kräfte wieder ein. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, zunächst war ein technischer Defekt in Betracht gezogen worden, da in der Scheune ein Pkw abgestellt war. Dort hatte sich auch das Zentrum des Brandes befunden.

Da die Polizei inzwischen von Brandstiftung oder fahrlässiger Brandstiftung ausgeht, sucht sie nach Zeugen. Wer Hinweise zu dem Brand geben kann, sollte sich unter der Rufnummer 02902/91000 bei der Kripo melden. Der Brandort bleibt zunächst weiter beschlagnahmt.

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