Ortsvorsteher Udo Koerdt stellt Antrag an Stadtrat

Mehr Querungshilfen für Suttroper Ortsdurchfahrt

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Noch mehr Querungshilfen über die Kreisstraße möchte Ortsvorsteher Udo Koerdt einrichten.

Suttrop – Der starke Verkehr im Ortskern „brennt vielen Suttropern auf den Nägeln“, weiß Ortsvorsteher Udo Koerdt. Zwar habe man vor einigen Jahren „durch spektakuläre Vorführeffekte“ erreicht, einen Teilbereich der Ortsdurchfahrt zur „Tempo 30- Zone“ für Schwerlastverkehr zu machen, das reiche auf Dauer aber nicht, „Ich denke, es ist nun an der Zeit zu versuchen, weitere Maßnahmen zur Optimierung der teilweise gefährlichen und für alle belastenden Verkehrsverhältnisse anzugehen“, so Koerdt in einem Schreiben an den Bürgermeister. Natürlich wisse er, „dass die Bretter, die in Meschede gebohrt werden müssen, nicht dünner werden“. Um im Bild zu bleiben regt der Ortsvorsteher nun an: „Wir sollten versuchen, den Bohrer durch ständiges Nachschleifen scharf zu halten.“

Udo Koerdt hat deshalb das aus seiner Sicht Notwendige in zwei Punkten zusammen gefasst: Konzepterstellung zur Optimierung der Querungshilfen in der gesamten Ortsdurchfahrt Suttrop und Optimierung Bushaltestelle und Querungshilfe im Bereich Hahnewall.

Seit Jahren gebe es die Forderung nach weiteren Querungshilfen im Bereich der Ortsdurchfahrt, so Udo Koerdt: „Den Bürgerinnen und Bürgern des Ortsteils Suttrop ist es nicht mehr zu vermitteln, dass die in den letzten Jahren weiter angestiegene Verkehrsbelastung keine einzige Maßnahme im Sinne der Fußgängersicherheit durch den Straßenbaulastträger Straßen-NRW nach sich zieht. Auf negative Veränderungen sollte man eigentlich reagieren!“ Eine Frequenz von rund 12 000 Fahrzeugen am Tag lasse das Überqueren der Ortsdurchfahrt zum Sicherheitsrisiko werden. „Wir halten es für dringend geboten, ein neues Verkehrskonzept für den Ortsdurchfahrt-Bereich vom Bahnhof bis zur Ortsausfahrt Richtung Rüthen zu erstellen“, fordert Koerdt in seinem Schreiben an den Bürgermeister und den Stadtrat. „Hier ist der Straßenbaulastträger, Straßen-NRW, gefordert.“

Die gestellten Anträge an den Rat zu Querungshilfen durch die Anlieger des Unterdorfes sowie weitere Forderungen der LWL-Klinik und des Wohnheimes der Lebenshilfe wurden nach Prüfung durch Straßen-NRW sowie beteiligte Fachbehörden bis dato negativ beschieden. Udo Koerdt: „Dass die Umsetzung der Forderung an einer hoch belasteten Gefällstrecke nicht einfach ist, sollte allen Beteiligten klar sein. Dennoch sollten weitere Möglichkeiten geprüft werden.“

Er schlägt daher als erste Maßnahme vor, eine Querungshilfe in Verbindung mit einem barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle Hahnewall zu errichten. Eine Unterstellmöglichkeit in Form einer neuen Wartehalle, besonders für die Schülerinnen und Schüler in diesem Bereich, solle das Konzept abrunden. Die von den Anwohnern geforderte Geschwindigkeitsreduzierung in diesem Bereich wäre ein positiver Nebeneffekt dieser baulichen Veränderung im Straßenbereich.

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