Finanzielle Unterstützung bei Weiterbildung

Maria Hilf Krankenhaus-Bruderschaft investiert Teil ihres Vereinsvermögens

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Susanne Gremme wird durch die Stiftung gefördert.

Warstein - Die Stiftung „Maria Hilf“ Warstein startet ein neues Projekt zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Gesundheitswesen. Damit möchte die Stiftung die berufliche Weiterbildung von Arbeitnehmer/innen fördern, die in gemeinnützigen Einrichtungen des Gesundheitswesens in der Stadt Warstein oder im Krankenhaus Maria-Hilf Warstein oder dem MVZ Warstein beschäftigt, bzw. tätig sind.

Die Stiftung „Maria Hilf“ und die damit sehr eng verbundene Warsteiner Hospital-Bruderschaft können bereits auf eine 140-jährige Geschichte zurückgreifen. Bereits 1878 entstand die Warsteiner Hospital-Bruderschaft als nicht rechtsfähiger Verein mit dem Zweck, durch eigene Beiträge und durch Sammlungen in Warstein eine Krankenheilanstalt zu gründen und zu unterhalten. 

Im gleichen Jahr errichtete die Bruderschaft die „Krankenheilanstalt Maria-Hilf zu Warstein“ und widmete dieser das gesamte Vereinsvermögen. Mit der Errichtung der Anstalt und ihrer Genehmigung entstand dann auch die Stiftung als selbständige Stiftung des privaten Rechts. Aus der damaligen Krankenheilanstalt entstand im Laufe der Jahre das heutige Krankenhaus Maria Hilf. Die allgemeinen Entwicklungen im Gesundheitswesen haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass die Stiftung die finanzielle Zukunftssicherung des Krankenhauses nicht mehr alleine gewährleisten konnte. 

Daher wurden Mitgesellschafter aufgenommen und letztendlich das Krankenhaus im vergangenen Jahr ganz an diese verkauft. Im Rahmen einer Neuorientierung möchte sich die Stiftung aber auch weiterhin für das Gesundheitswesen im Raum Warstein engagieren. Der Projektaufruf „Förderung der beruflichen Weiterbildung“ ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. „Die Landflucht im Gesundheits- und Pflegebereich hat auch Warstein erreicht,“ erklärt die Vorsitzende der Stiftung, Alexa Senger. 

„Durch die Förderung möchten wir Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und ehrenamtlich engagierte Personen finanziell unterstützen und gleichzeitig möglichst längerfristig an Warstein binden.“ Susanne Gremme, die als Krankenschwester am Krankenhaus Maria Hilf in Warstein arbeitet, ist eine der ersten Personen, die durch die Stiftung gefördert wird. 

Die Stiftung unterstützt ihr dreijähriges Studium zur Berufspädagogin im Gesundheitswesen. Dadurch wird sie befähigt, zukünftig im Krankenhaus Maria Hilf eine qualitativ hochwertige Anleitung und Betreuung der Auszubildenden zu gewährleisten. Die weiteren Förderdetails können im Internet unter www.stiftung-mh.de aufgerufen werden. Interessierte Personen können sich gerne schriftlich an die Vorsitzende der Stiftung, Alexa Senger, wenden.

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