Stadt Warstein düngt 315 Hektar Waldboden per Hubschrauber

Magnesium-Mischkalk soll Warsteiner Wald wieder fit machen

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Ab Montag wird in Belecke wieder der Wald gekalkt.

Belecke – In der kommenden Woche ab Montag, 4. November, werden südwestlich von Belecke zwischen Romecke, B 55, Hamecke und Hohler Weg rund 315 Hektar Waldboden per Hubschrauberausbringung gekalkt.

Sinn und Zweck der Kalkung ist in erster Linie die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit, der Wasserqualität und letztlich der Vitalität des Waldes. „Die Ausbringung von drei Tonnen Magnesium-Mischkalk je Hektar gewährleistet, dass der PH-Wert im Boden von derzeit nur 3,5 nicht noch weiter absinkt. Dies hätte nämlich langfristig sehr negative Auswirkungen auf die Nährstoffspeicherfähigkeit unserer Waldböden“, erläutert Edgar Rüther, Leiter des Sachgebietes Forst bei der Stadt Warstein. Durch die Verwendung von Magnesium-Mischkalk wird zudem erreicht, dass das für die Pflanzen so notwendige Magnesium zugeführt wird. Magnesium wird für den Aufbau des Chlorophylls benötigt und sorgt dafür, dass neben dem Holz auch der für den Menschen so lebensnotwendige Sauerstoff produziert wird.

„Die Anwohner müssen während der Kalkung leider mit einer gewissen Lärmbelästigung durch den Hubschrauber rechnen, der im Minutentakt starten, landen und in Streifen über das betroffene Waldgebiet fliegen wird“, bittet Edgar Rüther um Verständnis. Die ganze Aktion werde aber bei entsprechender Witterung nur drei bis vier Tage dauern.

„Und Spaziergänger, die den Herbstwald genießen wollen, sollten während der Kalkung andere Bereiche, z.B. östlich der B 55 aufsuchen“, empfiehlt Edgar Rüther. „Eine Kalkdusche ist zwar nicht giftig, aber auch nicht gerade angenehm“.

Die Kalkungsmaßnahme kostet rund 80 000 Euro netto und wird zu 25 Prozent vom Land NRW und dem Bund sowie zu 45 Prozent durch die Europäische Union gefördert, teilte die Stadt Warstein mit.

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