Stadt folgt Ministeriumsempfehlung

Betreuung für Kinder von "Schlüsselpersonen" bis nachmittags möglich

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Die Stadtverwaltung lockert das Betreuungsangebot für Kinder.

Warstein - Das Familien- und das Schulministerium haben am Freitagabend die Kriterien zur Betreuung von sogenannten „Schlüsselpersonen“ deutlich gelockert.

Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat ab dem heutigen Montag, 23. März, jede Person, unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischer Infrastruktur tätig ist und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, Anspruch auf ein Betreuungsangebot seines Kindes, wenn die Betreuung anderweitig nicht mehr sichergestellt ist. 

Eltern, die zu diesem Personenkreis gehören und zukünftig einen Betreuungsbedarf haben, können sich an ihre Kindertageseinrichtung, Tagespflegestelle oder die neue Hotline, erreichbar unter der Tel. Nr. 02902-81314 bzw. m.ahlers@warstein.de und an ihre Schule wenden. Die Schulen sind unter den bekannten Telefonnummern zu den üblichen Geschäftszeiten erreichbar. 

Die Betreuung kann bei Bedarf in fast allen Fällen bis in den Nachmittag sichergestellt werden, unabhängig davon, ob das jeweilige Kind einen Ganztagsplatz hat. 

Jugendamtsleiter Jörg Lewe erklärt: „Ab Montag gilt vorübergehend der Betreuungsanspruch auch für Eltern, die bisher noch keinen Betreuungsplatz in einer Kita haben“. 

Diese Eltern sollen sich an die neue Hotline der Stadt Warstein wenden. Dort wird geklärt, wie und wo die Kinder betreut werden können. Die Stadt Warstein steht im ständigen Kontakt mit den Einrichtungen und Trägern, damit die Einsatzbereitschaft sichergestellt bleibt. 

Die zuständigen Ministerien denken auch darüber nach, die Betreuung in den Osterferien und an den Wochenenden für notwendige Schlüsselpersonen sicherzustellen. Hierzu wird die Stadtverwaltung Warstein weitere Informationen in den kommenden Tagen zur Verfügung stellen. 

Bislang hatten nur wenige Kinder das Notbetreuungsangebot in Anspruch genommen. Die Stadt hatte zuvor einige Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen in den Bereitschaftsmodus versetzt. Es handelte sich um Einrichtungen, die zunächst keine Kinder betreuten und für die die Eltern keinen Betreuungsbedarf angemeldet hatten. Die Stadt Warstein folgte damit der Empfehlung des Familienministerium.

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