SPD-Ortstermin im Möhnetal

Kreisel-Verkehr an der Möhnestraße verbesserungswürdig 

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Sichtigvor – Als einen Teilerfolg betrachtet der SPD-Ortsverein Möhnetal-Hirschberg die Verkehrsberuhigungsmaßnahmen im Bereich des Kreisverkehrs an Eilings Mühle/Seniorenheim.

Bei einem Ortstermin mit Vorstandsmitgliedern und Angehörigen der Ratsfraktion auf Einladung von Ortsvorsteherin und Ratsfrau Heike Kruse wurden die getroffenen Maßnahmen in Augenschein genommen und dabei auch ein Abstecher ins Einkaufszentrum unternommen, in dem der neue Drogeriemarkt kurz vor der Eröffnung steht.

Einige Teilnehmer wählten den Fußweg über die sogenannte „Königsallee“, einen parallel zur Hauptverkehrsader verlaufenden Abschnitt der Möhnestraße, auf der die Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer auch relativ zügig nach der Antragstellung im Frühjahr umgesetzt wurde. 

Dieses Straßenstück fällt in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Warstein. Anders sieht das in weiteren Bereichen aus, die den Genossen am Herzen liegen. Ein Problem sind die Zuständigkeiten beim Kreis (K 27, St. Georg-Straße) und Straßen.NRW (B 516, Möhnestraße), die sich mit Einschränkungen nicht leicht tun. 

So sind zwar 150 Meter auf der Möhnestraße ab/bis Kreisel in und aus Richtung Allagen auf Tempo 30 beschränkt worden mit dem Hinweis „Altenheim“, aber auf allen drei anderen Zu- und Abfahrten werden weitergehende Eingriffe neben den bestehenden Zebrastreifen abgelehnt. 

„Zwischen der Einfahrt Neue Straße und Kreisel würde eine Geschwindigkeitsbegrenzung mehr Sicherheit für die Schulkinder bringen“, sagt die Ortsvorsteherin, der dieser Wunsch auch von Eltern vielfach vorgetragen wurde. Ihr Vorschlag, die Forderung mit einer Unterschriftensammlung zu untermauern, wurde allerdings noch nicht aufgegriffen; Heike Kruse hält ihn deshalb aufrecht: „Das wäre hilfreich für die Politik bei weiteren Diskussionen.“ 

Denn die finden auch für diesen Bereich weiterhin statt in der Verkehrskommission, zu deren Terminen die Stadtverwaltung als örtliche Straßenverkehrsbehörde die anderen Beteiligten mehrmals im Jahr einlädt. 

So soll auch weiterhin versucht werden, die St. Georg-Straße „langsamer“ zu machen, weil sich durch den Bau des Seniorenheimes die Situation verändert hat. Die Bewohner überqueren die Straße, um zum Mühlenpark und die angrenzenden Naherholungsbereiche zu gelangen. Der Kreis vertritt aber die Meinung, dass die Querungshilfe (Zebrastreifen) am Kreisel reicht. 

„Wir werden die Themen nicht aus den Augen verlieren und weiterhin versuchen, Verbesserungen im Sinne der Bürger zu erreichen“, sagte Bauausschussvorsitzender Erwin Koch.

Ein fast fertiges Ergebnis schaute sich die Gruppe etwa 400 Meter weiter westlich im Einkaufszentrum an der Fritz-Josephs-Straße an, wo der Drogeriemarkt Müller eingerichtet wird und schon mit einem großen Schild „Neueröffnung“ wirbt. 

Die Bedeutung der Nahversorgung habe die Bevölkerung zu spüren gekriegt, als der Rewe-Markt wegen des Umbaus mehrere Monate nicht zur Verfügung gestanden habe: „Insbesondere die älteren Bürger sind froh, dass diese Phase vorbei ist“, meinte die Ortsvorsteherin. 

Einen Makel stellte allerdings Karl Jacobs fest: „Es hätte eine öffentliche Toilette gebaut werden sollen. Es gibt nur eine für die Kunden im Rewe-Markt, und für die muss stets der Schlüssel angefordert werden“.

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