Neues Angebot soll Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr attraktiver machen

Kostenloser Eintritt ins Allwetterbad

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Warstein – Die Stadt Warstein möchte das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr nachhaltig fördern und belohnen.

Ab dem 15. Juli, dem ersten Tag der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen, haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Warstein einschließlich der Jugendfeuerwehr kostenlosen Eintritt ins Allwetterbad.

„Damit steigern wir die Attraktivität des Einsatzes in der Freiwilligen Feuerwehr und deren körperliche Ertüchtigung, um auch in Zukunft auf eine leistungs- und zahlenmäßig einsatzfähige Feuerwehr zurückgreifen zu können“, unterstreichen Bürgermeister Thomas Schöne und Stefan Redder, Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer.

Die Vorhaltung einer Feuerwehr ist in jeder Kommune Pflicht und eine hoheitliche Aufgabe. „Eine hauptamtliche Feuerwache wäre mit für uns kaum zu stemmenden Kosten verbunden. Auch aus diesem Grund hat für uns die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr höchste Priorität. Mit unserer Maßnahme des freien Eintritts ins Allwetterbad möchten wir auch gerade junge Feuerwehrfrauen und -männer ansprechen, um für die kommenden Jahre den Brandschutz-Nachwuchs zu sichern“, so Kämmerer Stefan Redder.

Vorgesehen ist der freie Eintritt in das Allwetterbad für alle Mitglieder der Feuerwehr, die sich mit einem Dienstausweis ausweisen. Matthias Seipel, in seiner Funktion als Stadtwerkeleiter zuständig für Bäderbetriebe und Wasserleitungsnetz, betont: „Ich freue mich über das gute Miteinander von Stadtwerken und Feuerwehr bei regelmäßigen Übungen im Allwetterbad und bei Löscheinsätzen.“

Feuerwehrchef Michael Döben freut sich für die gesamte Freiwillige Feuerwehr der Stadt Warstein: „Ich begrüße diese Maßnahme und bin mir sicher, dass wir mit dem neuen Angebot einen besonderen Anreiz zum aktiven Feuerwehrdienst gerade für junge Menschen leisten.“

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Die Feuerwehren sind in ganz Deutschland an jedem Tag und zu jeder Uhrzeit für Menschen da, die Hilfe benötigen oder in Not geraten. In großen Städten steht dafür eine Berufsfeuerwehr bereit, doch in etwa 73 Prozent aller Städte und Gemeinden in NRW ist die Feuerwehr freiwillig organisiert – so auch in der Stadt Warstein. Hier sorgen rund 275 ehrenamtliche Feuerwehrmänner und -frauen in zwei Löschzügen und sechs Löschgruppen im gesamten Stadtgebiet bei Bränden, Verkehrsunfällen oder sonstigen Notlagen für schnelle und fachkundige Hilfe. Roswitha Wrede, zuständige Sachgebietsleiterin, betont: „Das nötige Fachwissen haben die Freiwilligen in unzähligen Schulungen und Weiterbildungen erworben – und zwar in ihrer Freizeit. Es ist nicht selbstverständlich, sich ehrenamtlich zu engagieren und damit den Bestand der Freiwilligen Feuerwehr aufrecht zu erhalten!“ Die Mitglieder aus verschiedensten Berufs- und Altersgruppen erledigen zusammen alle anfallenden Aufgaben. Hierzu zählen Einsätze, Übungen, Schulungen und auch Aufgaben zur Wartung und Instandhaltung von Geräten und Fahrzeugen.

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