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Kellerbrand im Warsteiner „Haus Howake“: Verletzter Bewohner ins Krankenhaus

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Von: Alexander Lange

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Die Feuerwehr löschte einen Kellerbrand im „Haus Howake“ in Warstein.
Die Feuerwehr löschte einen Kellerbrand im „Haus Howake“ in Warstein. © Alexander Lange

Ein Kellerbrand im historischen „Haus Howake“ in der Warsteiner Altstadt rief Feuerwehr und Polizei auf den Plan. Grund war eine Lithium-Batterie. Ein Bewohner musste verletzt ins Krankenhaus.

Warstein – In den 1950er Jahren wurde es erbaut. Anfangs war es Heimat der „Falken“-Jugendgruppe, später war es Jugendherberge und Feierstätte: Das „Haus Howake“. Seit 2017 bauten die neuen Eigentümer das geschichtsträchtige Gebäude zu ihrem Wohnhaus um, lebten dort bereits eine ganze Zeit. Doch seit Freitagmittag ist das „Haus Howake“ vorerst unbewohnbar.

Vermutlich durch einen technischen Defekt geriet die im Keller stehende Lithiumbatterie der im Garten stehenden Photovoltaikanlage in Brand und rief gegen 12.30 Uhr die Löschzüge Warstein und Belecke inklusive Drehleiter sowie Rettungsdienst und Polizei auf den Plan.

Dichter Rauch quoll aus den Fenstern.
Dichter Rauch quoll aus den Fenstern. © Alexander Lange

Während das Feuer von der Batterie auf weiteres Mobiliar im Keller übergriff, zog der Rauch durch das gesamte Wohnhaus. „Der brennende Batterieakku hat für eine enorme Rauchentwicklung gesorgt“, erläuterte Donat Ahle als Leiter der Feuerwehr am Einsatzort. Der Rauch quoll durch sämtliche Fenster des Wohnhauses. Westnetz stellte das Haus stromlos, „wir haben die Batterie dann nach draußen gebracht. Dort kann sie keinen Schaden mehr anrichten“.

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Enge der Altstadt sorgte für verkehrliche Probleme

Die Wohnung müsse intensiv gelüftet und von Rauch und Ruß befreit werden, so Ahle. Die Bewohner hatten beim Eintreffen der Feuerwehr bereits das Wohnhaus verlassen, ein Bewohner wurde mit einer Rauchgasvergiftung per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Problematisch während des Einsatzes wurde zum wiederholten Mal die verkehrliche Situation rund um den Einsatzort. Beispielsweise der Einsatzleitwagen musste eine Straße „über“ der Howake stehen, für die Besatzung der Drehleiter war die Fahrt zum Einsatzort Zentimeterarbeit und nur dank mehrerer Einweiser möglich. „Glücklicherweise haben wir sie hier dann nicht gebraucht, aber es war hochgradig schwierig, mit dem Fahrzeug hier hinzukommen“, sagte Ahle im Nachhinein.

Nicht nur die engen Straßen in der Warsteiner Altstadt wurden zum Problem. Auch am Straßenrand parkende Fahrzeuge machten es den Einsatzkräften schwierig.

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