Leader-Projekt

Hirschberger Vereine freuen sich über mobile Bühne

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Hirschberg – „Bürger rauf aufs Podium – Eine Bühne für Hirschberg“ lautete das Leader-Projekt, das mit der Vorstellung der angeschafften mobilen Bühne am Dienstagabend seinen Höhepunkt fand und nun als „fast abgeschlossen“ eingestuft werden kann.

Eine neue, flexible Bühne malten sich die Hirschberger aus, um an verschiedenen Orten bedarfsgerechte Auftrittmöglichkeiten zu schaffen. 

Und genau so eine Bühne durften die zahlreich anwesenden Vereinsmitglieder aus Karnevalsgesellschaft, Schützenbruderschaft, Musikkapelle und SGV auch bestaunen, als Franz Linneboden als 1. Vorsitzender des Vereinsringes das Ergebnis des Projektes am Dienstagabend vorstellte.

Da einzelne Elemente schon einige Tage nach der Fertigstellung auf dem bevorstehenden Weihnachtsmarkt zum Einsatz kommen sollen, sollten sich die Vereinsvertreter noch ein Bild der gesamten Bühne machen können, bevor sie in den nächsten Tagen wieder teilweise abgebaut werden soll, um der eingeladenen Partyband bei der After-Work-Party am 13. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt genügend Platz bieten zu können. 

Denn Platz bringen die einzelnen Bühnenelemente auf jeden Fall mit: Die 23 Standardelemente sind 2 x 1 Meter groß und bieten somit eine 46 Quadratmeter große Fläche für Kappensitzungen oder ähnliche Festivitäten im Dorf. 

Die zertifizierte Bühne sollen alle Hirschberger Vereine nutzen. Franz Linneboden hofft, dass das Angebot auch regelmäßig in Anspruch genommen wird. Die Bühne ist nicht nur groß, sondern auch stabil: Sie trägt bis zu 800 Kilogramm pro Quadratmeter. Außerdem sieht sie zudem noch schick aus.

Derzeit ist sie an die bereits in der Schützenhalle bestehende Bühne angeschlossen worden, die zuvor mit Aluminiumkonstruktionen unterbaut wurde. Die Sonderelemente sind somit auch ausschließlich für den Anbau an die feststehende Bühne vorgesehen. 

Und auch über einen behindertengerechten Aufgang verfügt das neue Prachtstück der Hirschberger, was sich insbesondere an Veranstaltungen wie Seniorennachmittag auszahlen solle.

Die mobilen Elemente (Standpodeste) lassen sich von 50 bis 100 Zentimeter Höhe genau einstellen und werden untereinander verschraubt, um eine einheitliche Fläche zu bilden. Die Scherenelemente hingegen sollen in der Schützenhalle bleiben. Diese sind auf die Höhen 20, 40, 60, 80 und 100 Zentimeter einstellbar und rasten kinderleicht bei den verschiedenen Höhen ein und könnten eventuell für die Elferratsbühne an Karneval genutzt werden. 

Die Zusammenführung dieser Elemente erfolgt durch andere Materialien, die beim Hallenwart gelagert werden sollen. 

Da der Hallengrund nicht hundertprozentig eben ist, sei die Fertigstellung der Bühne gar nicht so leicht gewesen, berichtete Linneboden, manche Elemente seien separat angefertigt worden. Die Füße dieser Elemente rasten auf den Höhen 50, 60, 70 und 72 Zentimeter ein. 

Ein besonderes Plus der Bühne steckt in der Verkleidung: Sowohl ein Tuch als auch eine Verkleidung für die 72 Zentimeter hohe feste Bühne stehen zur Verfügung. Außerdem wurden zwei Transportwagen für die Sonderelemente angeschafft, was insbesondere für Karnevalsverein und Musikkapelle als Hauptnutzer von Bedeutung sein wird. Weitere Transportwagen und Gitterboxen sind in Planung, um alle zugehörigen Materialien bestmöglich zu verstauen. 

Der Auf- und Abbau, der „leichter von der Hand geht als zuvor bei der alten Bühne“, sollte laut Linneboden in eine Hand in jedem Verein gelegt werden, um einen schnellen und einfachen Auf- und Abbau zu garantieren. Man baue die Bühne ein- bis zweimal auf und jeder Handgriff sitze, waren sich alle einig. Dafür waren auch die zahlreichen Vereine geladen worden, um sich selbst mit den Elementen vertraut zu machen.

 „Für die nächsten Jahrzehnte im Ort ist die Bühne definitiv ausreichend“, blickte Vereinsring-Vorsitzender Franz Linneboden angesichts der Investition stolz in die Zukunft.

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