Benefizkonzert in der Neuen Aula in Belecke:

Herzschmerz-Balladen, Gute-Laune-Lieder und ein Heiratsantrag

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Belecke – „Ich bin Doro und alle, die hier heute auf der Bühne stehen, sind meine Schüler“, begrüßte Vocalcoach Doro Beule am Samstagabend das große Publikum in der Neuen Aula in Belecke. Beim insgesamt vierten Konzert ihrer Rüthener Gesangsschule „Voice on“ waren die Plätze in der Aula fast vollständig besetzt, denn Doro Beule und ihre Gesangsschüler hatten einiges zu bieten – und das auch noch für einen guten Zweck: Alle Einnahmen des Benefizkonzerts, das wieder in Kooperation mit der Warsteiner Kulturinitiative stattfand, gehen in diesem Jahr an die Stiftung „Plant for the planet“, ein von UN-Mitarbeitern initiiertes Projekt, das dem Klimawandel entgegen wirkt.

Diesmal stand das Konzert unter dem Motto „Lieblingssongs“, und jeder der Sänger und Sängerinnen auf der Bühne performte sein persönliches Lieblingslied. Dementsprechend breit fiel auch das Repertoire der interpretierten Songs aus – und reichte von Herzschmerz-Balladen über Rocksongs bis hin zu flotten Gute Laune-Liedern. Und: „Ich bin sicher, einer eurer Lieblingssongs ist heute Abend auch dabei“, mutmaßte Doro Beule – und schien, angesichts des begeisterten Publikums während der Auftritte tatsächlich Recht zu behalten.

Den musikalischen Anfang machte ein zwölfstimmiger Voice on-Chor mit „Just the way you are“ von Bruno Mars, bevor Dana Teutenberg als erste Solistin des Abends auf die Bühne kam und „Unter die Haut“ von Tim Bendzko interpretierte. „Through the eyes of a child“ (Reamonn) sang anschließend Solistin Daniela Pieper, und die gefühlvolle Ballade „Naked“ (James Arthur) performte Frauke Thiel. Für das erste Duett des Abends sorgten dann die Schwestern Dana und Nava Teutenberg mit „Like I´m gonna loose you“ (Meghan Trainor), einem „Appell daran, die Dinge im Leben zu genießen, solange man sie hat“. Rockigere Klänge stimmte schließlich Martina Kroll mit „The boys are back in town“ an und zeigte dazu auch eine tänzerische Performance – inklusive Background-Girls. „Von den Jungs in der Stadt jetzt zu einer Frau, die nichts hat“, kündigte die Sängerin dann den nächsten Song „I have nothing“ von Whitney Houston an, den Eileen Wegener stimmgewaltig vortrug. Mit „Shallow“ von Lady Gaga bot anschließend Tina Knippschild ihren „absoluten Lieblingssong“, und mit „Marchin´ on“ (One Republic) traten Martina Köhne, Natami Hernandez und Philipp Imöhl als Gruppe auf. Tanja Jonatzke interpretierte „Du bist das Licht“ von Gregor Meyle und „Let it go“, „aber nicht aus dem Disneyfilm“, sang Uta Cruse. „Den Lovesong schlechthin“ interpretierte Philipp Imöhl mit „Ich lass für dich das Licht an“ von Revolverheld, und „Fall to pieces“ (Velvet Revolver) zeigte Jennifer Göke mit kraftvoller Stimme. Einen fröhlichen, französischen Song trug Stefanie Radine dann mit „Je veux“ (Zaz) vor, bevor es mit „It´s raining men“ (The Weather Girls), dargeboten von den „Voice on-Girls“ Frauke Thiel, Eileen Wegener und Sabine Schmitz noch eine Spur wilder und bunter auf der Bühne wurde.

"Voice on"-Benefizkonzert in Aula mit Heiratsantrag

„Jam zum Mitmachen“ folgte dann, als Doro Beule drei Zuschauer aus dem Publikum auf die Bühne holte und sie, unter instrumentaler Begleitung von Heike Sina und Natami Hernandez-Thämer, drei Jam-Klassiker interpretieren ließ.

„Wir gehen gleich in eine kurze Pause“, kündete Vocalcoach Doro Beule ihrem Publikum dann an, bevor ihr Freund Andreas das Mikrofon plötzlich ergriff und den Rahmen nutzte, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. „Hier vor unseren Familien und unseren Freunden möchte ich dich heute fragen, ob du meine Frau werden willst?“, ging er auf die Knie und erhielt natürlich ein „Ja“ seiner Freundin zur Antwort – die sich nach dieser Szene erst einmal wieder sammeln musste: „Eigentlich sollte ich jetzt noch einen Song singen – und lustigerweise heißt der ´Nobody´s wife´“, sorgte die Sängerin für Lacher im Publikum, interpretierte den Song von Anouk im Anschluss aber gewohnt kraftvoll und stimmsicher, bevor es dann wirklich in die Pause ging.

Mit „Zusammen“ von den Fantastischen Vier eröffnete die Gruppe aus Heike Sina, Stefanie Radine, Tanja Jonatzke, Daniela Pieper und Doro Beule die zweite Konzerthälfte, bevor es mit „I write sins not tragedies“ (Panic at the disco) von Solistin Natami Hernandez-Thämer weiter ging. „Pendel“ von Yvonne Catterfeld interpretierte Nava Teutenberg und Marina Novotny performte „I would do anything for love“ von Meat Loaf mit gefühlvoller Stimme. „Summertime Sadness“ von Lana Del Rey trug Martina Köhne vor, die anschließend noch mit Marina Novotny zu „Three little birds“ (Bob Marley) im Duett sang. Die Ballade „Hello“ brachte dann Daniel Knippschild auf die Bühne, und mit „Candyman“ (Christina Aguilera) von Tanja Jonatzke, Stefanie Radine, Uta Cruse und Daniela Pieper wurde es bunt und fröhlich. „The Pretender“ (Foo Fighters) sang Heike Sina, und „Thoughtless“ interpretierte Sabine Schmitz, bevor sich das vielfältige Konzert mit „All my life“ ( K-Ci und JoJo) von Heike Sina, Tina und Daniel Knippschild langsam dem Ende zu ging. Mit „Angels“ von Robbie Williams kam die „Voice On-Familie“ zum Abschluss auf die Bühne und beendete das Konzert unter anhaltendem Applaus des Publikums.

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