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Scheunenbrand in Waldhausen: So entstand das Feuer - Sachschaden in Millionenhöhe

Der Schaden wird auf Millionenhöhe geschätzt.
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Der Schaden wird auf Millionenhöhe geschätzt.

Großalarm: In Warstein-Waldhausen brannte am Sonntag eine Scheune bis auf die Grundmauern nieder. Fünf Personen wurden verletzt. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

  • In Warstein-Waldhausen brennen eine Scheune und mehrere Pkw. 
  • Das landwirtschaftlichen Anwesen befindet sich an der St. Barbara-Straße.
  • Die gesamte Warsteiner Bevölkerung wird vor Rauchgasen gewarnt.

Großbrand in Warstein-Waldhausen - 250 Feuerwehrleute im Einsatz

Großbrand in Warstein-Waldhausen - 250 Feuerwehrleute im Einsatz
Großbrand in Warstein-Waldhausen - 250 Feuerwehrleute im Einsatz
Großbrand in Warstein-Waldhausen - 250 Feuerwehrleute im Einsatz
Großbrand in Warstein-Waldhausen - 250 Feuerwehrleute im Einsatz
Großbrand in Warstein-Waldhausen - 250 Feuerwehrleute im Einsatz

Update, 12.40 Uhr: Die Polizei hat nähere Hintergründe zu dem Scheunenbrand veröffentlicht: Zwei Männer, ein 31-jähriger Soester und ein 32-jähriger Mann aus Dortmund, hatten nach eigenen Angaben an einem Auto gearbeitet. "Bei Flexarbeiten an der Benzinleitung hatte das Fahrzeug Feuer gefangen", heißt es in der Mitteilung. Das hatte dann zum Brand geführt.  

Die Polizei gibt an, der Sachschaden wird auf über eine Million Euro geschätzt.

Update, 8 Uhr: Fahrlässige Brandstiftung hat laut Angaben der Polizei zu dem Großbrand in Waldhausen geführt. Demnach sei das Feuer ausgebrochen, als zwei Männer aus Soest und Dortmund in der Werkstatt-Halle an den dort abgestellten Autos schraubten. Das Feuer griff auf die gesamte Scheune über und ließ sie bis auf die Grundmauern niederbrennen.

Update, 7.45 Uhr: Die Werkstatt-Halle ist vollständig ausgebrannt. Die letzten Kräfte der Feuerwehr waren bis tief in die Nacht im Einsatz. Am Morgen ging es für die Feuerwehr dann sofort wieder zur St. Barbara-Straße: In dem Kellergeschoss, das während des Einsatzes entdeckt worden war, waren Glutnester wieder aufgeflammt und mussten gelöscht werden.

Update, 20.55 Uhr: Es gibt einen weiteren verletzten Feuerwehrmann zu beklagen: Er knickte im Einsatz um und kommt zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus.

Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, stand die Halle bereits lichterloh in Flammen.

Update, 20.12 Uhr: Über die Warn-App "Nina" wurde soeben Entwarnung gegeben. Fenster und Türen können wieder gefahrlos geöffnet werden. 

Update, 19.40 Uhr: Die Feuerwehr konnte ihr Aufgebot mittlerweile stark reduzieren. Es sind nur noch wenige Fahrzeuge und Einsatzkräfte vor Ort, die mit Nachlöscharbeiten beschäftigt sind. Wie viele Fahrzeuge in der Scheune standen, ist noch unklar. Ebenso wie die Brandursache, zu der die Polizei bislang noch keine gesicherten Angaben machen konnte.

Das Feuer wurde von Außen mit einem massiven Löschangriff bekämpft.

Update, 18 Uhr: Inzwischen konnten die Einsatzkräfte noch einen Kellerraum finden, in dem es aktuell brennt. Die Löscharbeiten laufen. Die ersten überörtlichen Kräfte konnten laut Feuerwehrsprecher Kevin Hoebusch aus dem Einsatz entlassen werden. Dennoch werden sich die Arbeiten noch über mehrere Stunden ziehen.

Update, 17.05 Uhr: Die Feuerwehr hat den Großbrand inzwischen unter Kontrolle, wie Kevin Hoebusch, Pressesprecher der Feuerwehr Warstein, vor Ort sagte. Ein Innenangriff auf die Flammen kam nicht infrage - er wäre für die Einsatzkräfte zu gefährlich gewesen, zumal man unterm Strich noch nicht genau wisse, was genau sich alles in der als Werkstatthalle genutzten Scheune befinde.

Die komplette Feuerwehr Warstein und weitere Einheiten aus dem ganzen Kreis Soest wurden alarmiert.

Sicher ist, dass in der Scheune neben mehreren Fahrzeugen auch Gasflaschen lagern. Unter diesen Umständen in die Scheune zu gehen, wäre für die 250 Einsatzkräfte aus Warstein und dem ganzen Kreis Soest viel zu gefährlich. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen in der dichten Bebauung auf die benachbarten Wohnhäuser übergreifen.

Großbrand in Waldhausen: Video-Statement der Feuerwehr

Großbrand in Waldhausen: Vier Menschen, darunter zwei Feuerwehrleute, verletzt

Insgesamt vier Menschen wurden bei dem Großbrand verletzt. Zwei Personen erlitten Rauchgasvergiftungen und mussten ins Krankenhaus Warstein gebracht werden. Zwei Feuerwehrleute erlitten laut Hoebusch aufgrund der Anstrengung Kreislaufprobleme. Auch sie wurden ärztlich behandelt und ins Krankenhaus gebracht.

Mehrere Wasserwerfer kamen zum Einsatz.

Wie verheerend das Ausmaß des Brandes ist, brachte Hoebusch - verbunden mit einem Ausblick auf den weiteren Verlauf des Einsatzes - auf den Punkt: "Es ist schon eine große Geschichte. Und die wird auch noch einige Stunden anhalten."

Bürgermeister Thomas Schöne vor Ort: Einsatzkräfte setzen Leib und Leben ein - "Da ziehe ich den Hut vor"

Für Warsteins Bürgermeister Thomas Schöne gehört es fast schon zum guten Ton, bei größeren Feuerwehreinsätzen auch persönlich Präsenz zu zeigen. Vor Ort sagte er im Gespräch mit unserer Redaktion: "Es ist beeindruckend, wie stark unsere Feuerwehr ist." 

Vor allem sei er schwer beeindruckt, wie reibungslos es immer wieder klappe, dass Kräfte aus dem ganzen Kreis Soest zum Einsatz eilten. "Egal, wen man fragt, alle bestätigen das."

Weiter sagte der Bürgermeister: "Das ist eine tolle Kameradschaft", die einem ein gutes Gefühl von kreisweitem Zusammenhalt gebe. Der Grund für sein persönliches Erscheinen vor Ort: "Die Feuerwehr ist mir sehr wichtig und liegt mir sehr am Herzen." Die Einsatzkräfte setzten Leib und Leben ein. "Da ziehe ich den Hut vor."

Scheunen-Großbrand in Waldhausen: Massive Rauchentwicklung, Explosionen, dringende Warnung an die Bevölkerung

Update, 15.35 Uhr: Die massive Wasserversorgung steht. „Jetzt bekommen wir es in den Griff“, sagte Donat Ahle, Leiter der Feuerwehr Warstein um 15.30 Uhr.

Update, 15.33 Uhr: Der Großbrand in Warstein-Waldhausen tobt weiter. Mittlerweile sind neben der kompletten Feuerwehr Warstein Einheiten aus dem ganzen Kreis Soest vor Ort. Circa 250 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen, die in einer Scheune wüten und auch mehrere Fahrzeuge und weitere Gegenstände verschlingen.

Es sollen angesichts der massiven Rauchentwicklung Schadstoffmessungen durchgeführt werden. In der Halle - zu deren Größe es noch keine gesicherten Erkenntnisse gibt - stehen Autos, Gasflaschen und weitere Gegenstände.

Warstein-Waldhausen: Als die Feuerwehr eintraf, stand Scheune schon in Flammen

Gemeldet worden war der Brand gegen 14.05 Uhr. Zunächst hieß es, dass ein Auto in einer Scheune brenne. Als die ersten Kräfte der Feuerwehr wenige Minuten später vor Ort eintrafen, stand die Halle bereits lichterloh in Flammen

Zunächst war es für die Feuerwehr schwierig eine stabile Wasserversorgung für die Löscharbeiten zu errichten. Deswegen wurden zahlreiche Tanklöschfahrzeuge aus dem ganzen Kreis Soest und der Abrollbehälter Wasser mit 10.000 Litern Löschwasser der Feuerwehr Soest zur Einsatzstelle gerufen. Im gesamten Ortsteil Waldhausen schlägt sich der Brandrauch nieder. Deshalb sollten Fenster und Türen unbedingt geschlossen werden. Und die Warnung gilt auch für alle anderen Warsteiner Ortsteile.

Scheune und Fahrzeuge in Waldhausen in Flammen: Wichtige Hinweise für alle Warsteiner

Warstein - Die gesamte Feuerwehr Warstein ist am Sonntagnachmittag im Großeinsatz in Waldhausen. An der St. Barbara-Straße brennt eine als Werkstatthalle genutzte Scheune lichterloh. In der Scheune stehen der Feuerwehr zufolge mehrere Fahrzeuge, die ebenfalls in Flammen aufgegangen sind. Es sind Explosionen zu hören - mutmaßlich von Gasflaschen, die sich in der Scheune befinden.

Die Feuerwehr geht in der heftigen Lage mit einem massivem Löscheinsatz gegen die Flammen vor.

Die dichte schwarze Rauchwolke ist weithin sichtbar. Alle Anwohner in dem Bereich sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Die Feuerwehr warnt: "In Waldhausen kommt es derzeit zu einer starken Rauchentwicklung. Die Rauchsäule zieht aktuell in Richtung Süd-Osten (Mülheim, Sichtigvor, Belecke)."

Feuerwehr: Die Warnung gilt für alle Ortsteile Warsteins

Deshalb bittet die Feuerwehr darum, Fenster und- Türen geschlossen zu halten sowie Wohnraumlüftungsanlagen abzuschalten. Und betont: "Die Warnung betrifft alle Ortsteile Warsteins". 

Außerdem hat sie noch einen weiteren wichtigen Hinweis an die Bevölkerung: "Da sich eine Vielzahl an Kräften der Feuerwehr und der Polizei im Einsatzraum bewegen, werden Verkehrsteilnehmer gebeten, den Ort Waldhausen weiträumig zu umfahren."

Gewarnt wurde die Bevölkerung soeben auch über die Warn-App Nina. In der Meldung ist die Rede vom Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens.

Erst am Samstag war die Feuerwehr in einem ähnlichen Fall stundenlang im Großeinsatz. In Geseke-Langeneicke stand eine große Werkstatt-Scheune in Vollbrand.

Ein Millionenschaden entstand in der Nacht zu Ostermontag bei einem Großbrand im Gewerbegebiet am Overweg in Soest - die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Verheerend war Anfang April auch ein Dachstuhlbrand in Werl: Luftbilder zeigen das ganze Ausmaß des Feuers.

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