Rettungsdienst-Mitarbeiterin leistet Erste Hilfe

"Glätte und Wildwechsel": Mercedes überschlägt sich - Fahrer hat doppeltes Glück

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Der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach im Straßengraben liegen.

Waldhausen - Dieser Arbeitsweg endete für einen 24-Jährigen aus Warstein am Mittwochmorgen zwischen Waldhausen und Uelde kopfüber im Straßengraben. Eigentlich hatte er einen Wildunfall verhindern wollen. Dass die Straße gefroren war, brachte das Ausweichmanöver am Ende außer Kontrolle.

Der 24-jährige Warsteiner war am Mittwochmorgen um kurz vor 8 Uhr auf dem Weg zur Arbeit. Auf der Kreisstraße zwischen Waldhausen und Uelde sei Polizeiangaben zufolge in einer Kurve ein Reh auf die Fahrbahn gelaufen.

"Hierauf wich der 24-Jährige mit seinem Auto nach links aus. Als er den Wagen wieder nach rechts auf seine Fahrspur lenken wollte, brach sein Fahrzeugheck aus und er verlor die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen rutschte in den Graben und kam auf dem Autodach zum Stillstand", erklärte Polizeisprecher Holger Rehbock. 

Die niedrigen Temperaturen um den Gefrierpunkt herum wurden dem Fahrer zum zusätzlichen Verhängnis: "Glätte und Wildwechsel in Kombination haben wohl zu dem Unfall geführt", bestätigte auch Donat Ahle, Leiter der Feuerwehr Warstein.

Die Löschgruppe Waldhausen war vor Ort im Einsatz.


Die Feuerwehr war mit der Löschgruppe Waldhausen und einer Gruppe des Löschzugs Belecke zum Unfallort ausgerückt. Der Fahrer hatte offenbar großes Glück in doppelter Ausführung: Er wurde nicht in seinem Mercedes eingeklemmt und konnte sich mit leichten Verletzungen allein aus dem Wagen befreien. Zudem war eine Mitarbeiterin des Rettungsdienstes als Ersthelferin vor Ort und konnte den Verunfallten sofort professionell betreuen.

Reh bleibt unverletzt

Der Warsteiner kam zur weiteren Untersuchung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus, sein Wagen wurde abgeschleppt. Die Löschgruppe Waldhausen sicherte die Unfallstelle ab und reinigte zudem die Fahrbahn, die Kräfte des Löschzugs Belecke konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen. "Das Reh wurde durch den Unfall nicht verletzt", erklärte die Polizei.

Erst am Dienstag hatte sich zwischen Bad Sassendorf und Erwitte ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Auch hier war sofort professionelle Hilfe vor Ort: Der Leiter der Feuerwehr Bad Sassendorf agierte als Ersthelfer.

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