Generalversammlung der Dorfinitiative Allagen/Niederbergheim

Das hat die Dorfinitiative Allagen/Niederbergheim bereits auf den Weg gebracht

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Allagen - „Obwohl wir mit unserem heutigen Tätigkeitsbericht angesichts der kurzen Zeit, die unser Verein existiert, das erste Mal ein vollständiges Jahr Revue passieren lassen, können wir mit einer gehörigen Portion Stolz feststellen, dass wir einiges auf den Weg gebracht haben.

Detailliert ging Heinrich Münstermann, 1. Vorsitzender der Dorfinitiative Allagen/Niederbergheim, bei der Generalversammlung in seinem Tätigkeitsbericht auf Aktionen ein, die im vergangenen Jahr von der Initiative bearbeitet worden waren.

"Wir konnten auch Mitbewohner überzeugen, dass unsere Arbeit erst nach und nach richtig Wirkung zeigt. Wir haben eine Reihe von Aufgaben schon fast routinemäßig abgewickelt, aber dann bei dem Wettbewerb ‘Unser Dorf hat Zukunft’ einen absoluten Volltreffer gelandet.“

Er erwähnte die Teilnahme an der Aktion „Saubere Landschaft“, das Ansäen einer Blumenwiese, den Besuch von Schnadezügen im Stadtgebiet, das großartig angenommene Dorffrühstück in Niederbergheim, die intensive Arbeit am LEADER-Projekt, Maßnahmen in der Weihnachtszeit, die IKEK-Rundgänge in Allagen und Niederbergheim und eben die Teilnahme an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. 

„Wir haben einen sensationellen zweiten Platz erreicht, zusätzlich einen Sonderpreis für bürgerschaftliches Engagement erhalten und sind von vielen Personen und Institutionen mit Lob überschüttet worden. Das alles war nur möglich, weil wir viele Mitbewohner zum Mitmachen bewegen konnten. Das muss auch weiter unser höchstes Ziel sein – nur gemeinsam sind wir stark und können viel für unser Umfeld erreichen“, stellte Münstermann als Fazit fest.

Kassierer Karl-Heinz Glahe beschrieb die Kassenlage des neu gegründeten Vereins und erläuterte: „Wir arbeiten mit äußerster Sparsamkeit, um Rücklagen zu bilden, die wir bei der Umsetzung der von uns geplanten LEADER-Maßnahme dringend als Eigenleistung brauchen.“ Die Kassenprüfer Martin Kutscher und Sebastian Koch bescheinigten ihm eine korrekte Kassenführung, sodass die Mitglieder den Vorstand einstimmig entlasteten. 

Bei den anschließenden Wahlen zeigte sich, dass die Mitglieder mit den bisherigen Funktionsträgern offensichtlich zufrieden waren. So wählten sie die bisherigen Amtsinhaber – 2. Vorsitzender Siegfried Kutscher („Ich freue mich riesig, weiter im Vorstand für unsere Ortschaften arbeiten zu dürfen!“), Kassierer Karl-Heinz Glahe sowie die Beisitzer Susanna Karwig und Ulrich Cordes – einstimmig für zwei Jahre wieder. Die Kasse wird im kommenden Jahr von Peter Linnemann geprüft. 

Einen breiten Raum nahmen dann die Ausführungen Siegfried Kutschers ein, mit denen er auf geplante Aktionen einging: „Wir bieten unseren Mitbewohnern das ganze Jahr über ein Highlight nach dem anderen an. So starten wir am 13. Mai mit dem Internationalen Museumstag, führen am 9. Juni gemeinsam mit Uli Cordes eine hochinteressante Exkursion durch, laden zu Gesprächen mit den Ortsheimatpflegern und den Naturschutzbeauftragten ein und setzen die Reihe der Dorfgespräche in Allagen und Niederbergheim fort. Am Sonntag, 1. Juli, findet das dritte Dorffrühstück statt – entweder in Oberbergheim, auf einem der Haarhöfe oder in Westendorf. Als Bereicherung soll eine Neubürgerbegrüßung integriert werden. Selbstverständlich bietet die Dorfinitiative auch wieder ein Ferienspaßangebot an. Vertreten sein wird der Verein auch 2018 bei der Montgolfiade. Am Sonntag, 9. September, öffnet das Haus Dassel seine Tore im Rahmen des Tags des offenen Denkmals. Die Blumenwiese erfährt im Oktober eine neue Bepflanzung. Der Dezember steht dann wieder im Zeichen von Weihnachtsmarkt und Adventskalender. Wir werden zusätzlich Überlegungen anstellen, unseren Mitbewohnern wieder ein Adventskonzert anzubieten.“ 

Kurz gab Kutscher bekannt, dass Ulrich Luig das nicht mehr genutzte Trafohaus in der Viktor-Röper-Straße erworben hat und dort ein „offenes Bücherregal“ eingerichtet hat. Kutscher erklärte weiter: „Die Dorfinitiative hat noch mehr Projekte auf dem Schirm, deren Verwirklichung davon abhängt, welche Unterstützung sie durch die Mitbewohner erfährt.“ Er führte folgende auf: LEADER-Projekte weiterführen, Schuhbäume am Rennweg und Möhnetalradweg aufstellen, Fassadenverschönerung (u.a. Wasserhaus Allagen, Brücke am Liethwerk über den Möhnetalradweg, Stromhaus auf dem Schützenplatz), Bündelung touristischer Angebote, Mitgestaltung bei IKEK-Projekten, Mitwirkung beim Aufstellen von Orts- und Hinweisschildern, Aufstellen von Wanderwegbeschilderungen – unter anderem am Rennweg, freies Wifi für Allagen/Niebergheim, Einrichten von E-Bike- und Autoladestationen, Mitarbeit in der Regionale Südwestfalen, aufmerksame Beachtung aller möglichen Förderprogramme von Bund, Land und Stiftungen, hohe Wertschätzung für Kontaktpflege und Vernetzungen innerorts zwischen Vereinen, Gewerbetreibenden und Bürgern, Kontaktpflege zu Partnern außerorts, unter anderem zu Projektpartnern und Co-Finanzierern, zu Politik, Stadt, Stadtmarketing, Naturpark Arnsberger Wald, Leader-Vorstand, Sauerland-Tourismus, verschiedenen Stiftungen oder anderen Ortschaften."

Zusammenfassend stellte Kutscher fest: „Wir müssen ständig hellwach sein, auf allen Ebenen mitarbeiten und uns einbringen; wir müssen Projekte in der Schublade haben, um schnell reagieren zu können, wenn Bedarf besteht. Nur so können wir für Allagen und Niederbergheim etwas erreichen und zugleich einen Beitrag leisten, die Stadt Warstein attraktiv zu gestalten.“ 

Er rief alle Allagener und Niederbergheimer zur Mitwirkung bei der Umsetzung der Projekte aus. Einhellig beschlossen die Mitglieder noch, sich als Verein dem „Stadtmarketing“ anzuschließen. - thof

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