Im Krankenhaus "Maria Hilf"

Am Sonntag zur Welt gekommen: Darum ist Felix „der letzte wahre Warsteiner“

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Christiane Schmalenströr (2. von links), die Leitende Hebamme am Krankenhaus, war am 4. Mai 1962 das erste Baby, das in der Geburtshilfe des „Maria Hilf“ zur Welt kam – mit Hilfe von Dr. Ebel. Felix wird nach rund 21 000 das letzte sein, sollte nicht noch ein Wunder geschehen.

Warstein - Christiane Schmalenströr, die Leitende Hebamme am Krankenhaus, war am 4. Mai 1962 das erste Baby, das in der Geburtshilfe des „Maria Hilf“ zur Welt kam – mit Hilfe von Dr. Ebel. Felix wird nach rund 21.000 das letzte sein, sollte nicht noch ein Wunder geschehen.

Felix erblickte am Sonntag, 31. März, um 16.55 Uhr das Licht der Welt – im Beisein von Hebamme Christiane und Dr. Heiner Hölting.

„Das ist der letzte wahre Warsteiner“, so der Gynäkologe, der rund 7000 Geburten in Warstein begleitete. 

Er richtete am Dienstag anlässlich des Erinnerungsfotos mit Felix, den stolzen Eltern Pia Schledde („Wir sind happy, dass er noch in Warstein zur Welt gekommen ist.“) und Sebastian Gelhaar sowie der seit 1977 im Maria Hilf tätigen Säuglingsschwester Margret einen „großen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kreißsaal, im Kinderzimmer und in der gynäkologischen Station“. 

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Über alle Schwierigkeiten hinweg hätte man sich immer zum Wohle der Patienten eingesetzt und „für die Abteilung aufgeopfert“. 

Die Schließung der Geburtshilfe in Warstein „fällt uns allen äußerst schwer“, so Dr. Heiner Hölting.

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