Führungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Warstein

Michael Döben macht Platz für Donat Ahle

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Michael Döben erhält von Bürgermeister Thomas Schöne seine Entlassungsurkunde.

Warstein - Führungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Warstein: Michael Döben zieht sich nach zwölf Jahren als Feuerwehrleiter zurück, Donat Ahle tritt seine Nachfolge an. Mit Harald Borghoff und Sebastian Lenders gibt es erstmals zwei Stellvertreter.

„Es war eine sehr interessante Zeit.“ Zwölf Jahre als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Warstein und zuvor drei Jahre als Stellvertreter seines Vorgängers Peter Lenders in einem Satz zusammengefasst.

Doch dann greift Michael Döben doch etwas weiter aus. „Wir haben viele Änderungen und Neuerungen durchgeführt“, sagt er an seinem letzten Tag als Chef der Warsteiner Feuerwehr und vor der Entgegennahme seiner Entlassungsurkunde in der Ratssitzung am Montagabend. 

Bei seinem Fazit benutzt Döben immer das „Wir“, denn: „Wir waren immer ein gutes Team“, erklärt er mit Blick auf die Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Stellvertreter Donat Ahle, der jetzt auch seine Nachfolge antrat und ebenfalls das gute Miteinander betont: „In den zwölf Jahren haben wir uns nur einmal gestrubbelt, und da ging es auch rein um die Sache.“

Was dem Belecker Michael Döben, der in der kommenden Woche seinen 60. Geburtstag feiert, aus den vergangenen zwölf Jahren besonders in Erinnerung bleibt, sind nicht unbedingt die großen Einsätze. „Das ist ja nicht die Hauptaufgabe, sondern das Drumherum – der Feuerwehr die Fähigkeit zu geben, die Einsätze vernünftig durchzuführen." Sei es durch die Bereitstellung von Material oder durch die Schulung der Feuerwehrmänner und -frauen. „Und das haben wir recht ordentlich hingekriegt“, erklärt Döben. 

Als sehr positiv bewertet er es, den Neubau der Feuerwehrgerätehäuser in Belecke und Warstein sowie die Fusion der Löschgruppen Mülheim und Sichtigvor auf den Weg gebracht zu haben. Während mit der Fertigstellung des Gerätehauses in Belecke „vielleicht noch dieses Jahr“ gerechnet werden könne, werde der Zusammenschluss „mittelfristig“ kommen – in drei bis fünf Jahren, rechnet Döben. „Da ist man im Moment in der Findungsphase. Aber das ist alles recht gut angelaufen.“ 

Mit der Entgegennahme seiner Entlassungsurkunde aus den Händen von Bürgermeister Dr. Thomas Schöne und dessen lobenden Worten („Du hast dich für die Feuewehr der Stadt Warstein und die Stadt Warstein verdient gemacht.) endete für den Belecker jetzt nur seine Zeit als Leiter der Feuerwehr. Seine Tätigkeit bei der Stadt Warstein wird er „noch gut vier Jahre“ ausüben, und auch der Feuerwehr wird er weiter erhalten bleiben. „Da trete ich nur einen bis eineinhalb Schritte zurück“, sagt Döben, der 1977 dem Löschzug Belecke beigetreten ist und nun von einer Gesetzesänderung profitiert, die den aktiven Dienst bis zum Alter von 67 Jahren – nicht mehr nur bis 60 – ermöglicht.

 „Im Moment fühle ich mich noch fit“, freut er sich über die Möglichkeit, seine 42-jährige Zeit im Dienst der Feuerwehr weiter zu verlängern. 

Am Montagabend ging er aber erst einmal als Leiter der Feuerwehr in den Ruhestand. Nicht ohne sich bei den Ratsmitgliedern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit während seiner Amtszeit zu bedanken und für seine Nachfolger um das gleiche Vertrauen zu bitten.

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