Arbeiten an neuem Projekt der Bullerteichfreunde haben begonnen

Freier Blick auf Trockelsknäppchen-Quellen

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Die Durchbrucharbeiten an Trockelsknäppchen-Quellen haben begonnen: Bernd Schauten, Detlef Hoppe, Norbert Bigge, Radek Rakowski und Alfred Reineke.

Warstein - Freier Blick auf Trockelsknäppchen-Quellen – den soll es, wenn das Wetter mitspielt, Ende Oktober, Anfang November geben, berichtete Alfred Reineke von den Bullerteichfreunden gestern. Seit Montag laufen die Arbeiten, um die Quellen für Interessierte künftig permanent sichtbar zu machen.

„Wir wollen anfangen, dass auch diese Seite sauber und ordentlich gestaltet wird“, begründete Bernd Schauten, warum sich die Bullerteichfreunde nun der dem Teich gegenüberliegenden Seite der Hauptstraße annehmen werden. Erstes großes Projekt dazu ist, Trockelsknäppchen als Blickfang zu gestalten. Dazu wird jetzt zunächst die Wand hinter den beiden mittleren Schaukästen in dem die Quellen und den ehemaligen Luftschutzbunker verdeckenden Gebäude weggerissen. Diese Arbeiten und auch die späteren Putz- und Maurerarbeiten übernimmt Detlef Hoppe.

„Das war sehr viel Aufwand“, sagte Reineke gestern zu den Stemmarbeiten, denn das Mauerwerk hätte aus gebrannten Ziegeln aus den 1960er-Jahren und „sehr viel Zement bestanden“.

Die Schaufenster werden durch Metallgitter ersetzt, die von der Firma Carl Hildebrandt eingesetzt werden. Sie befinden sich in einer 60 Zentimeter tiefen Nische, zu der Besucher vom Bürgersteig über eine Treppe gelangen. Von hier aus haben sie dann freien Blick auf die drei Quellen, die in Zukunft beleuchtet werden sollen. Eine Glasscheibe wird es hinter den Gittern nicht geben. „Durch den Temperaturunterschied würde die Scheibe beschlagen“, erklärt Alfred Reineke, dass diese nur die Sicht behindern würde.

In den beiden verbleibenden Schaukästen links und rechts der Gitter werden sich künftig die Stadtwerke Warstein und das Lörmecke-Wasserwerk präsentieren. Denn die Bullerteichfreunde wollen in diesem Bereich der Hauptstraße das Thema „Wasser“ hervorheben, wie auch ein Schriftzug über den Gittern verdeutlichen soll. Passend dazu werden die jetzt noch grünen Rahmen der Schaukästen sowie die Tür in blau durch Maler Marco Bremerich gestrichen.

Zu den Kosten des Projekts wollte sich Alfred Reineke gestern noch nicht äußern, sie könnten aber alle durch Hilfe von Sponsoren gedeckt werden. Um die Kosten niedrig zu halten, werden die Bullerteichfreunde selbst das Dach des Gebäudes erneuern. „Da kommt es manchmal runter wie in einer Tropfsteinhöhle“, weiß Bernd Schauten.

Die Bullerteichfreunde haben sich in einem Pachtvertrag mit der Stadt Warstein verpflichtet, sich in den kommenden zehn Jahren um die Anlage zu kümmern.

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