Frank Niggemann neuer Schnaodloipers-"Chef"

Frank Niggemann (vorne, 2. von links) ist seit Freitagabend neuer Vorsitzender der Schnaodloipers.
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Frank Niggemann (vorne, 2. von links) ist seit Freitagabend neuer Vorsitzender der Schnaodloipers.

WARSTEIN - „Stefan Hagedorn ist ein echter Poahlbürger, Heimat verbunden, gradlinig und mit festen Vorstellungen, die er stets zum Wohle der Schnaodloipers eingebracht hat.“ Bewegende Worte fand der neue Vorsitzende der Wöske Schnaodloipers, Frank Niggemann, zur Verabschiedung seines Vorgängers.

Ganz oben auf der Tagesordnung zur Generalversammlung am Freitagabend in der Domschänke standen die Neuwahlen und damit gleich mehrere Veränderungen an der Vorstandsspitze.

Über zehn Jahre hat Stefan Hagedorn zunächst als Beisitzer (2004–2006), dann als zweiter Vorsitzender (bis 2009) und schließlich als erster Vorsitzender die Interessen des Vereins vertreten.

Viele Projekte wurden in dieser Zeit angestoßen und unter seiner Federführung zu einem guten Ende gebracht. Beispielhaft nannte Niggemann den Bau der Schutzhütte am Paradies, die Erneuerung der Hubertus-Quellfassung und die Durchführung des Schnadezuges in Eigenregie.

Im Jahr 2010 hatte die Stadt die Einstellung der Grenzbegehung aus finanziellen Gründen angekündigt. Für die Schnaodliopers war es damals Ehrensache, diese über 400 Jahre alte Tradition fortzusetzen. Noch nicht abgeschlossen ist das aktuelle Projekt, die Erläuterung der Straßennamen auf Zusatzschildern.

„Es hat unwahrscheinlich viel Spaß gemacht, mit dir zu arbeiten“, erinnerte sich Frank Niggemann zum Abschluss seiner Laudatio an eine ebenso schöne und effektive gemeinsame Zeit.

Er selbst freut sich nach einstimmiger Wahl auf die kommenden Jahre an der Spitze „dieses wunderbaren Vereins“ den er nun „solide und bodenständig“ in die Zukunft führen möchte.

Der 44-jährige Familienvater war acht Jahre lang Geschäftsführer und seit 2009 zweiter Vorsitzender. Nach seinem Wechsel galt es nun, einen Nachfolger für den Stellvertreter-Posten zu finden.

Ebenfalls einmütig wählte die Versammlung den bisherigen zweiten Beisitzer Bernd Krass, dessen Nachfolge wiederum Dr. Martin Gotzes antrat. Nach siebenjähriger Amtszeit verzichtete nach zwei erfolgreichen Amtsperioden auch der 3. Beisitzer Wolfgang Lenze auf eine erneute Kandidatur.

Als „Alteingesessener“ hat er nach den Worten Niggemanns oft sein Wissen aus früheren Zeiten einbringen können. Darüber hinaus waren seine Einsätze mit Trecker und Anhänger „einfach Gold wert“. In seine Fußstapfen trat Denis Enste (26). - sch

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