Textiler, Büros, Praxen, Wohnungen

Frank Cramer berichtete bei Verkehrs- und Gewerbeverein über Neubau

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Christoph Schmitt-Nüse dankte Frank Cramer für die Vorstellung des Bauprojektes.

Warstein – Wirft man einen Blick Richtung Dieplohstraße, so sieht man sofort: Hier tut sich etwas. Jedoch nicht nur der Neubau auf dem Bergenthal-Gelände soll zu einer lebhaften (Innen-)Stadt führen, sondern auch der Verkehrs- und Gewerbeverein Warstein trägt mit seinen Aktivitäten viel zum städtischen Leben bei.

So berichtete der stellvertretende Geschäftsführer Peter Himmelsbach zunächst über den Warsteiner Herbst. Dieser wird in diesem Jahr vom 18. bis zum 21. Oktober stattfinden: Die Abläufe und Stellplätze werden so wie immer sein, das Ende vom Brauerumzug wird zum zweiten Mal an der Domschänke sein, erstmalig wird die so genannte „Range-Schleife“ weggelassen. Der Weihnachtsmarkt, der vom 13. bis zum 15. Dezember stattfindet, ist laut Peter Himmelsbach „kein richtiger Weihnachtsmarkt ohne Männergesangsverein“ – und aus diesem Grund werde unter anderem diese Gruppe auftreten, sowie die Jagdhornbläser, die Stadtkapelle und auch der Evangelische Posaunenchor. Auch die Weihnachtsstände würden für jeden etwas bieten. Zum Thema „Warstein Card“ konnte auch nur positives gesagt werden: Momentan seien 2 387 Karten in Benutzung, es wurden über 1,8 Millionen Punkte gesammelt.

Kassiererin Simone Nölke verkündete freudig, dass die „Gönn-dir-was-Gutscheine“ sehr gut angenommen würden. Zum einen wurden beim Weihnachtsgewinnspiel Gutscheine im Wert von 1 700 Euro verlost, insgesamt wurden Gutscheine im Wert von 7 750 Euro verkauft.

Beim Punkt Ballonsonntag wurde bemerkt, dass in der Stadt selbst sehr wenig los gewesen sei. Aus diesem Grund wird überlegt, dass die Geschäfte vor der eigenen Tür etwas herrichten, anstatt auf dem Markt.

Bei den Wahlen wurden Christoph Schmitt-Nüse als Vorsitzender, Simone Nölke als Leiterin der Finanzen und Ralf Finger als Beisitzer einstimmig wieder gewählt.

Auch stellte sich der neue Geschäftsführer des Stadtmarketings, Jeroen Tepas, dem Verein vor. Nach seiner Arbeit unter anderem im Einzelhandel wurde ihm klar, dass ihm der Tourismus mehr zusagt. Er freue sich darauf, mit dem Verein zusammen arbeiten zu können. Als „Problem“ sähe er die Hauptstraße – rundherum sei Warstein aber schön und es gäbe einige Möglichkeiten.

Eine von diesen „Möglichkeiten“ ist der Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Hotesl Bergenthal, zu dem Bauherr Frank Cramer ein wenig berichtete. Im Prinzip stellte er sich selbst die Frage: „Was können wir tun, um der Stadt ein neues Gesicht zu geben?“ Die Antwort darauf ist: Die Mitte zu definieren. Diese „Mitte“ erstrecke sich ungefähr von der Metzgerei Cremer bis zu der Volksbank. Zunächst müsse definitiv der Verkehr gedrosselt werden: Überquerungshilfen zwischen Netto und dem Neubau sollen helfen. Außerdem müssten attraktive Flächen geboten werden ebenso wie auch Wohnungen. Diese Anforderungen soll der Neubau erfüllen. Im unteren Bereich werde sich Textileinzelhandel einrichten, die nächsten Stockwerke werden für Bürogemeinschaften, Ärzte und Physiotherapeuten sein. Und ganz oben werden Wohnungen vermietet. Außerdem wird ein Parkdeck mit zwei Ebenen entstehen: Die untere für die Mieter, die obere soll öffentlich zugänglich sein. Im Oktober soll das Ganze dann richtfertig sein. Die Kaufkraft sei in Warstein durchaus vorhanden, lediglich das Warenangebot fehle, hieß es. lw

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