Unfall in Warstein

Folgenschweres "Ausweichmanöver": Autofahrer will Unfall verhindern - Fahrzeug kippt auf die Seite

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Der Wagen des Unfallverursachers wurde auf die Fahrerseite geschleudert.

Warstein - Manchmal braucht es nur ein missglücktes Ausweichmanöver, um einen Verkehrsunfall schwerer aussehen zu lassen, als er eigentlich war.

Ein Beispiel für diese These lieferte ein Unfall am Dienstagmittag in Warstein: Gegen 12.45 Uhr missachtete ein 67 Jahre alter Autofahrer aus Bad Berleburg die Vorfahrt eines 49-jährigen Warsteiners. Der Bad Berleburger war mit seinem Opel Agila auf der Kofflerstraße vom ehemaligen Minigolfplatz kommend in Richtung Schützenhalle unterwegs.

Als er die Kreuzung Kofflerstraße/Wolfskammer/Kampstraße passieren wollte, übersah er offenbar den Warsteiner, der mit seinem Citröen aus der Wolfskammer kam und Vorfahrt gehabt hätte. 

Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Eigenen Angaben zufolge hatte der Unfallverursacher noch versucht, den Unfall mit einem Ausweichmanöver zu verhindern - dafür riss er das Lenkrad herum. Doch dadurch machte er es nur noch schlimmer: Die Fliehkräfte des Lenkmanövers taten sich mit der Wucht der Kollision zusammen und warfen den Opel auf die Fahrerseite. 

Die Polizei attestierte beiden beteiligten Autofahrern großes Glück: Sie blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zwar ereignete sich der Unfall mitten auf der Kreuzung - das hielt andere Autofahrer jedoch nicht davon ab, sich mit ihren Fahrzeugen durch die Unfallstelle hindurch zu quetschen.

Die Feuerwehr in Soest hatte unterdessen am Aquafun zu tun - dort hat es in der Sauna gebrannt.

Dieser Mann dürfte trotz des Missgeschicks der Polizei nicht mehr gut Lachen haben: Ein verrutschtes Komma hat den eigentlich nur leicht angeheiterten 42-jährigen Mann aus Lippstadt an den Rand einer Alkoholvergiftung gebracht. Doch er hatte noch anderes als Alkohol intus.

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