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Feuer auf Steinbruch-Gelände in Warstein: Jetzt ermittelt die Kripo

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Von: Alexander Lange

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Die Feuerwehr der Stadt Warstein war bis 2 Uhr nachts im Einsatz.
Die Feuerwehr der Stadt Warstein war bis 2 Uhr nachts im Einsatz. © Alexander Lange

Am Donnerstagabend brach ein Feuer auf dem Calcis-Steinbruch-Gelände in Warstein aus. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot bis 2 Uhr nachts im Einsatz.

Update vom 14. Januar, 11.01 Uhr: Entgegen erster Meldungen brannte es am Donnerstagabend nicht auf dem Gelände der Firma Westkalk, sondern auf dem Gelände der Firma Calcis. Gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehr der Stadt Warstein alarmiert unter dem Stichwort, ein Holzschuppen brenne. Wie nun die Polizei, die neben Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz war, mitteilte, brannte es aber in einem Kompressorraum: „Nachdem die Feuerwehr den Brandort löschen konnte, wurde er von der Polizei beschlagnahmt. Die Brandermittler der Kriminalpolizei suchen nun nach der Ursache für den Brandausbruch.“

Feuer auf Steinbruch-Gelände in Warstein: Jetzt ermittelt die Kripo

Kevin Hoebusch, Pressesprecher der Feuerwehr, am Freitagmorgen: „Wir waren bis etwa 2 Uhr im Einsatz.“ Gegen 22.30 Uhr am Donnerstagabend wurden noch die Feuerwehrkräfte aus Mülheim und Sichtigvor sowie der Abrollbehälter Atemschutz aus Soest zum Brandherd alarmiert. Mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und DRK Warstein, dessen Mitglieder sich um die Versorgung der Feuerwehr kümmerten, seien etwa 100 Kräfte vor Ort gewesen, schätzte Hoebusch.

Das ELW-Team der Feuerwehr war ebenso im Einsatz.
Das ELW-Team der Feuerwehr war ebenso im Einsatz. © Alexander Lange

Während des Einsatzes stellte die Löschgruppe Allagen die Grundsicherung des Möhnetals und das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Löschgruppe Belecke stellte die Grundsicherung in Warstein, falls es dort zu weiteren Einsätzen komme.

Das Feuer im Inneren des Betriebes konnte erst bekämpft werden, nachdem der örtliche Energieversorger die Stromversorgung gekappt hatte, erklärte Hoebusch im Nachgang: „Die Schwierigkeit bestand auch darin, dass man das Feuer nicht wirklich sehen konnte.“ Es hätten aber immense Temperaturen im Inneren geherrscht. So wurde nach Abschluss der Löscharbeiten der Brandort mit Drohnen, ausgerüstet mit Wärmebildkameras, nach Glutnestern abgesucht.

Brand in Warstein: Feuerwehr im Einsatz

Erstmeldung vom 13. Januar: Am späten Donnerstagabend, gegen 21 Uhr, wurde die Feuerwehr der Stadt Warstein in den Rangetriftweg in Warstein alarmiert. Bei der ersten Alarmierung hieß es, ein Holzschuppen würde brennen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ihnen allerdings ein anderes Szenario.

Eine Schaltanlage eines Steinbruchbetriebes war aus am Abend noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Meterhoch standen die Flammen, aufgrund der etlichen Kabel und elektrischen Anlagen zeigten sich immer wieder Lichtbögen und Blitze.

Das Feuer war für die Kräfte kaum zu sehen.
Das Feuer war für die Kräfte kaum zu sehen. © Alexander Lange

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Kräfte aus Warstein, Belecke, Hirschberg sowie aus Suttrop bekämpften das Feuer, auch Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.

Erst nach späterem Abschalten der Elektronik durch die Mitarbeiter, die den Brand anfangs auch bemerkt hatten, konnten die Kräfte der Feuerwehr unter Atemschutz ins Innere eindringen. Der Einsatz dauert wohl noch bis in die späten Abend- und Nachtstunden an.

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