Feierliche Fahnenweihe in Hirschberg:

Springender Hirsch und heiliger Christophorus

+
Feierliche Fahnenweihe

Hirschberg - Zur feierlichen Weihe der neuen Christophorusfahne marschierten am Samstagnachmittag bei herrlichstem Wetter fast 1 000 Schützen aus dem gesamten Stadtgebiet vor dem Hirschberger Rathaus auf.  

Der Herausforderung, Menschenmassen geordnet, sicher und scheinbar stressfrei auf kleinstem Raum unterzubringen, hatte sich die Schützenbruderschaft nicht zum ersten Mal gestellt. „Wir sind doch vom Jubelschützenfest (2015) und vom Kreisschützenfest (2005) daran gewöhnt“, untertrieb Oberst Ernst Adams die logistische Glanzleistung der Organisatoren. 

Für den Leiter des Pastoralverbundes, Pfarrer Markus Gudermann, war es „eine Ehre, an diesem so herrlichen, wunderbaren Tag“ die Schützenfestsaison zu eröffnen und gleichzeitig so etwas Besonderes wie eine Fahnenweihe vornehmen zu dürfen. 

Fahnenweihe und Festumzug der Schützenbruderschaft Hirschberg

Im Anschluss an den kirchlichen Festakt unter freiem Himmel erinnerte Oberst Ernst Adams an die 65 Jahre zurückliegende Weihe der ersten Christophorus-Fahne: „Ein Anlass, der damals wie heute zu den besonderen historischen Momenten einer Bruderschaft zählt.“ Seitdem habe die Flagge nicht nur die langjährige Tradition, sondern auch den Zusammenhalt der Bruderschaft symbolisiert. Da es unmöglich gewesen sei, sie zu restaurieren, habe man sich vor knapp einem Jahr schnell entschlossen, eine komplett neue Fahne originalgetreu mit den gleichen Motiven in Auftrag zu geben.

 Im strahlenden Sonnenlicht konnten die Gäste das Wahrzeichen schließlich bewundern. Es zeigt mit dem heiligen Christophorus den Schutzpatron der Pfarrgemeinde Hirschberg sowie dem Spruch „Schütze gegen alle Feinde“ auf der einen, das Wappen der ehemals selbstständigen Stadt Hirschberg mit dem springenden Hirschen auf der anderen Seite. Adams: „Damit wird sehr deutlich, wie sowohl die weltliche, als auch die christliche Bindung unserer Bruderschaft vereint ist.“ Für die kreative Meisterleistung dankte der Oberst der aus Haltern am See stammenden Stickmeisterin Judith Schneider-Schrief.

 Den Kauf des kostbaren Unikats hätte sich die Bruderschaft nicht ohne Weiteres leisten können, wären da nicht die beiden Schützenbrüder Hermann Schulte und Jörg Hohmann gewesen. Sie hatten sich spontan bereit erklärt, die Neuanschaffung zu finanzieren. Adams: „Ihrem außerordentlichen Idealismus haben wir es letztlich zu verdanken, dass wir den Kauf dieser Fahne so kurzfristig in die Tat umsetzen konnten.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare