Gastredner Dr. Peter Liese

Europa-Gymnasium Warstein setzt Zeichen pro Europa

Warstein - Es sollte ein Zeichen sein „gegen die EU-Nörgler und -Querulanten“, wie es Bernd Belecke, Schulleiter des Europa-Gymnasiums Warstein, sein: Mehr als 500 Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium versammelten sich  auf dem Schulhof, um ein Zeichen pro Europa zu setzen.

Dazu gab es prominente Unterstützung, neben Bürgermeister Dr. Thomas Schöne war auch der heimische Europaabgeordnete Dr. Peter Liese gekommen. 

„Es gibt immer mehr Leute, die wollen, dass Europa auseinanderfällt“, so der Gastredner aus dem EU-Parlament. Dabei bringe die Europäische Union großen Nutzen mit sich, wie er an Beispielen wie der Reisefreiheit („früher als ich so alt war wie ihr gab es auf der Reise nach Holland oder Spanien lange Schlangen an der Grenze“) oder dem Wegfall der Roaming-Gebühren bei der Handynutzung („früher musste man einen Euro pro Minute zahlen, wenn man im Ausland angerufen wird“). 

Das „Allerallerwichtigste“ aber sei der Frieden: „Kluge Leute“ hätten damals nach dem Ende des 2. Weltkriegs erkannt, dass die zuvor fast regelmäßigen kriegerischen Auseinandersetzungen sich nicht wiederholen dürfen und dass man mit Zusammenarbeit, miteinander reden und gemeinsamen Problemlösungen viel weiter komme. 

Aber Dr. Peter Liese warnte auch: „Frieden ist niemals eine Selbstverständlichkeit“, daher müsse man Hasspredigten entgegenwirken. 

Allen Wahlberechtigten empfahl er, Parteien zu wählen, die sich für Europa einsetzen. 

Ein musikalisches Statement pro Europa setzten zum Abschluss die Bläserklassen 5 und 6 sowie ein „All-Star-Team“ unter dem Dirigat von Arthur Feller mit der Europahymne.

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