Drei Warsteiner Fraktionen gemeinsam in Klausur

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WARSTEIN - Was können die Warsteiner Fraktionen im Rat gemeinsam anpacken, um die Stadt „mit einer Stimme“ vorwärts zu entwickeln? Laut Pressemitteilung „vermutlich zum ersten Mal“ in der 40-jährigen Geschichte der 1975 neuformierten Kommune trafen sich die Vorstände der Fraktionen von CDU, SPD und WAL zu einer Wochenend-Klausurtagung.

Die ebenfalls eingeladene Bürgergemeinschaft hatte Terminprobleme so wie auch FDP-Mann Gordon Eickhoff.

Gemeinsam wurden Warsteiner Schwerpunktthemen „diplomatisch sondiert“, so in der Presseerklärung. DasZiel sei gewesen, „herauszufinden, wo gemeinsame Aktivitäten in den kommenden wahlkampffreien Jahren vorstellbar sind“. Die Ergebnisse werden nun in die Fraktionen getragen, dort diskutiert und beschlossen.

Stadtwerke und Betriebshof, „Warsteiner Vereinbarung“ zur Steinproblematik, Krankenversorgung von Asylbewerbern, Stadt- und Kommunalfinanzen, Stadtmarketing, Windkraft sowie die Interkommunale Zusammenarbeit bildeten die Schwerpunktthemen.

Zu den Themen Stadtentwicklung und Steinabbau wurden die Fraktionsvorstände auch von Ferdinand Asshoff von der Bezirksregierung informiert. Aber auch Themen wie eine Werbesatzung für Warsteins Hauptstraße und die langen Sommer- und Ferienpausen im Sitzungskalender von Ausschüssen und Rat bei gleichzeitiger Überfrachtung der übrigen Zeiten wurden behandelt – „sehr einvernehmlich“, hieß es in der gemeinsamen Presseerklärung.

Die Erörterungen verliefen laut Fraktionsvorsitzende Stefan Buschhoff (CDU), Gerd Flaig (SPD) und Werner Braukmann (WAL) „außerordentlich konstruktiv“. Zusagen zur gemeinsamen Erledigung der angesprochenen Punkte konnten trotz großer Einigkeit natürlich nicht gegeben werden; im demokratischen Prozess findet nun erst die Beratung in den Fraktionen statt. Dies soll dann zu Anträgen und Vorschlägen für die Ratsarbeit führen.

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