„Die Zukunft liegt in der Gemeinschaftpraxis“

Warstein -  „Wir wollen den Arzt vor Ort!“: Mit dieser Vortragsveranstaltung eröffnete der CDU-Stadtverband am Mittwochabend in der Galerie der Domschänke eine geplante Veranstaltungsreihe, wie Vorsitzender Wolfgang Schneider erklärte. Das Auftaktthema sei zwar kein neues, Anstoß gab aber ein aktueller Anlass mit der geplanten Schließung der Hausarztpraxis Mbamba in Suttrop, für die bislang kein Nachfolger gefunden werden konnte. „In den nächsten Jahren werden weitere niedergelassene Ärzte aufhören“, erklärte Schneider, „eine latente Unterversorgung ist zu befürchten.“

Um seine Einschätzung der Lage hatte der Stadtverband mit Karl-Josef Laumann einen ausgewiesenen Fachmann gebeten, der gerne nach Warstein kam, wie er betonte. Bis 2010 Gesundheitsminister im Landtagskabinett ist er seit 2013 als Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit Bevollmächtigter der Bundesregierung für Patienten und Pflege. Bereits 2007 hatte Laumann die Initiative gestartet „Wir wollen den Arzt vor Ort“.

Neben interessierten Bürgern war es am Mittwochabend vor allem die Warsteiner Ärzteschaft sowie die Krankenhausleitungen, die den Weg in die Galerie geschafft hatten.

Über die aktuelle Situation informierte jedoch zunächst Bürgermeister Dr. Thomas Schöne, der sich über „zwei Pfunde“ freute, „mit denen man wuchern kann“ – nämlich die beiden Kliniken vor Ort, das Krankenhaus Maria Hilf und die LWL-Kliniken. „Die Niedergelassenen bereiten uns Probleme, aber wir stehen da Gewehr bei Fuß, arbeiten gemeinsam mit der Ärzteschaft an dem Thema.“

Der Anzeiger berichtet am Samstag in seiner Osterausgabe.

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