Mieter gesucht

Es gibt Interessenten für Sparkassen-Gebäude

Für eine optimale Nutzung des Gebäudes soll der ehemalige Nebeneingang des Sparkassen-Anbaus wieder geöffnet werden.
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Für eine optimale Nutzung des Gebäudes soll der ehemalige Nebeneingang des Sparkassen-Anbaus wieder geöffnet werden.

Der Eindruck, dass es am Standort Warstein „viel Potenzial“ gibt, hat sich für die Deutsche Industriebau GmbH in den vergangenen Monaten bestätigt.

Warstein – Das erklärte Stefan Brunswieck, rechte Hand des geschäftsführenden Gesellschafters Volker Mestermann, der im Raum Lippstadt aber auch darüber hinaus mit seiner Industriebau-Group in den vergangenen Jahren viele Immobilienprojekte entwickelte.

Mitte vergangenen Jahres hatte Mestermann von der Sparkasse Lippstadt den Komplex mit drei Immobilien in der Warsteiner Innenstadt gekauft: neben dem Sparkassen-Hauptgebäude auch das direkt an der Hauptstraße gelegene dreigeschossige Sparkassen-Altgebäude sowie das denkmalgeschützte Haus Mues an der Rangestraße.

Sanierungsarbeiten weit fortgeschritten

Unmittelbar nachdem der Kauf unter Dach und Fach war – die Sparkasse Lippstadt als Verkäuferin und die Industriebau GmbH als neue Eigentümerin machten keine Angaben zum Kaufpreis – begann das Lippstädter Unternehmen mit der Sanierung des Altbaus. Das Bekleidungsgeschäft „Ernsting‘s family“ zog aus und wechselte zur Dieplohstraße ins neu errichtete Domquartier von Brauerei-Inhaberin Catharina und Frank Cramer.

Die Sanierungsarbeiten seien bereits weit fortgeschritten, sagte Stefan Brunswieck. Der Altbau soll auch von außen noch einen neuen Anstrich erhalten. Man sei bereits dabei, mit Interessenten Details der zukünftigen Nutzung genau festzulegen. Der Altbau an der Hauptstraße ist über der Wäster mit einem geschlossenen Brücken-Zugang ans frühere Hauptgebäude angedockt.

4000 Quadratmeter Fläche

„Wir sind sehr optimistisch, dass wir die gesamte Belegung hinbekommen“, sagte Brunswieck auf Anfrage unserer Zeitung. Es gebe fünf konkrete Interessenten, darunter auch ein Arzt, der seine Praxis an diesem Standort unterbringen möchte. Insgesamt handele es sich um eine Fläche von rund 4 000 Quadratmeter, von denen die Sparkasse für ihre Geschäftsstelle rund ein Viertel dauerhaft als Mieterin belege.

Dabei mache der Zustrom an „Laufkundschaft“ durch die Sparkasse den gesamten Bereich attraktiv. „Parkplatzprobleme werden nicht wahrgenommen“, sieht Brunswieck einen weiteren wichtigen Vorteil der zentralen Lage. Durchtrennt wird das Areal vom Flusslauf der Wäster.

Nebeneingang zur Wäster wird wieder geöffnet

Für alle drei Objekte hat die Industriebau aktuell Interessenten. Das gilt auch für den Anbau am Hauptgebäude der Sparkasse. Hier werde man den Nebeneingang zur Wäster wieder öffnen, der lange Zeit gar nicht mehr benutzt wurde, sagte Stefan Brunswieck. Dabei erweist sich dieser zweite attraktive Zugang zum Gebäude als Glückfall für die weitere Nutzung.

Und auch im Fachwerkhaus Mues soll bald ein Mieter einziehen. Hier kann aber nur das Erdgeschoss genutzt werden.

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