Mit Schneefanggitter soll kurzfristig nachgebessert werden

Dachlawinen-Gefahr am Warsteiner Rathaus

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Rund um das Warsteiner Rathaus drohen Dachlawinen.

Warstein  Rot-weißes Flatterband und grün-weißes Werbeband für die Sauerland-Waldroute sind seit Dienstagmorgen rund um das Warsteiner Rathaus gespannt. Dazu flattern an etlichen Stellen Warnschilder im Wind: „Fußweg wegen Dachlawinengefahr gesperrt“.

Einige Schneehaufen direkt am Rathaus auf dem Bürgersteig dokumentierten, dass die Warnung ihre Berechtigung hatte. Offen bleiben konnte zumindest der Haupteingang, denn dort war bei der Dacherneuerung im Herbst letzten Jahres auch ein entsprechendes Schneefanggitter angebracht worden – aber auch nur dort. An allen anderen Stellen sorgten die glatten Dachpfannen in Kombination mit den Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und die Sonneneinstrahlung für die unerwartete Dachlawinen-Gefahr nach den nächtlichen Schneefällen.

Das am Dienstagmorgen gespannte Flatterband rund um das Warsteiner Rathaus als Schutz vor Dachlawinen nach Schneefällen soll allerdings ein Einzelfall bleiben: „Kurzfristig soll das Schneefanggitter auf der Südseite des Rathauses zur Dieplohstraße hin an der Traufe des Daches über die gesamte Länge ergänzt werden“, hieß es in einer am Mittwochmorgen verschickten Pressemitteilung. 

Weiter heißt es seitens der Stadt: „Die Dachdeckerfirma Köhne hat sich trotz fehlender gesetzlicher Vorgaben sofort bereit erklärt, die Arbeiten ohne finanziellen Mehraufwand für die Stadt durchzuführen.“ Weitere Sicherungsmaßnahmen würden im Zuge der anstehenden Sanierung des Rathauses geprüft.

„50 Jahre lang kam das Rathausdach ohne Schneefanggitter aus“, schreibt die Stadtverwaltung. „Bedauerlicherweise haben die Ereignisse der letzten Tage gezeigt, dass dies für die neue Bedachung nicht gilt. Die Stadtverwaltung bedauert diesen Umstand.“

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