100 Gäste begeistert von „Magic Dinner“ - Premiere

WARSTEIN ▪ Zur Begrüßung hatte Carsten Risse noch gescherzt: Ein „zwei- bis dreistündiges Programm“ hatte der Zauberer und Entertainer angekündigt, „mit Applaus auch vier...“ Am Ende waren sogar viereinhalb Stunden vergangen bis zum letzten Trick und zum Schlussapplaus.

Für die 100 Gäste bei der Premiere des „Magic Dinner“ am Samstagabend in der Waldwirtschaft im Bilsteintal vergingen diese aber dank der Mischung aus 5-Gang-Menü und Unterhaltung wie im Flug.

„Das ist auch für mich eine Premiere“, so der 37-jährige Carsten Risse vor dem ersten „Magic Dinner“. In Großstädten gebe es bereits viele solcher Events, in Warstein bislang nur ab und an „Krimi-Dinner“. „Wir versuchen es mal“, lautete daher nicht nur die Devise bei dem gebürtigen Warsteiner und Wahl-Allagener, sondern auch bei Elke Wulf, Chefin der Warsteiner Waldwirtschaft. Die zog am Ende ein positives Fazit: „Das war ein super gelungener Abend, der bestimmt eine Wiederholung finden wird.“ Rundum zufrieden war auch Carsten Risse, der beim Schlussapplaus um Mitternacht den Ball an die Gäste, darunter viele junge Leute, zurückspielte: „Ihr ward ein zauberhaftes Publikum...“

Dafür, dass die Chemie zwischen Jung und Alt und dem Zauberkünstler stimmte, sorgte Carsten Risse schon früh: Noch vor dem eigentlichen Start ging er durch die Tischreihen, verblüffte die Anwesenden mit einfachen Tricks. Schon da wurde oft gerätselt, wie denn das funktionieren kann – wie auch später bei seinen Darbietungen auf der (ebenerdigen) Bühne. Dabei wechselten sich die Zauberkunststücke mit den fünf Gängen ab, für die auch der 37-Jährige nur lobende Worte fand: „Was die in der Küche zaubern, ist der Wahnsinn. Wir sollten sie mal nach vorne holen zur Koch-Show.“ Während das Küchen(zauber)team um Giulia Vitale die Rezepttricks für Apfel-Lauchsuppe mit Maronen, Crostini und Bruschetta an einem Salatbouquette, Zitronensorbet mit Sekt aufgefüllt, Hähnchencurry mit Aprikosen, Basmati-Reis und Gemüsebündchen sowie Mousse auf einem Fruchtspiegel garniert mit frischem Obst für sich behielt, verriet Carsten Risse beim „Höhepunkt des Abends“ ein Kunststück mit einem Blatt Seidenpapier - zusammen mit Publikumsassistentin Bernadette. „Was passiert, wenn ich Zaubersalz draufstreue?“, wollte er vom Publikum wissen – „richtig, es wird erstmal salzig.“ Auch wenn er erklärte, wie er ein zerrissenes Blatt am Ende wieder in ein heiles verwandelt – „...und jetzt kommt die Verarschung, ääähhh die Veräppelung...“ –, so konnte er das heimliche Tricksen doch nicht so ganz lassen: Am Ende entfaltete er die beiden heilen Blätter, während seine Assistentin zu ihrer eigenen Verblüffung nur noch Schnipsel in den Händen hielt.

Neben viel wortreichem Entertainment bestimmten natürlich die Tricks das Programm: „Mentales Einkaufen“, die Umwandlung eines Löffels zu einer Gabel im Mund, die Geldvermehrung, die Gedankenübertragung per Handrührgerät oder das Abzapfen von Wissenswasser sorgten unter anderem für einen langen, aber kurzweiligen und zauberhaften Abend.

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