Caritas-Tagespflege und Seniorenwohnungen in Warstein

Schwierige Bodenverhältnisse verzögern Baubeginn

Warstein – Der Baubeginn für eine Tagespflegeeinrichtung mit 18 Plätzen und etwa 20 seniorengerechten Wohnungen an der Hospitalstraße in unmittelbarer Nachbarschaft zum Krankenhaus Maria Hilf verzögert sich.

 Der im April noch vom Geschäftsführer des Caritas-Kreisverbandes Soest Jörg Gmel genannte Termin in diesem Monat war nicht zu halten. Seine Geschäftsführer-Kollegin Bettina Wiebers sagte dazu auf Anfrage, dass ein Datum für den ersten Spatenstich noch nicht absehbar sei: 

„Aber wir gehen davon aus, dass es in diesem Jahr passieren wird“. Bezugsfertig könne das Objekt dann Ende 2020/Anfang 2021 sein. Begründet ist die Verzögerung durch die Bodenverhältnisse: „Die Erschließung ist schwieriger, als die Fachleute erwartet haben“, sagt Bettina Wiebers.

Das Gebäude müsse auf dem abschüssigen Gelände auf Pfähle gestellt werden. Das stelle besondere Anforderungen an die Statik. „Die Probleme sind lösbar, führen aber zu einer Verzögerung. Und derzeit ist es auch nicht so, dass die Handwerker auf Aufträge warten würden“. 

So können auch noch nicht gesagt werden, wann das leer stehende Wohnhaus unterhalb des Geländes abgerissen werde. Der Platz wird ebenfalls für den Neubau gebraucht. 

Allerdings warten offensichtlich die Warsteiner darauf, dass es losgeht: „Nach der Veröffentlichtung im Anzeiger im April hatten wir sofort Anfragen von Interessenten für die Wohnungen.

 Aber wir können natürlich noch nichts zu Preisen oder genauen Größen sagen. Solche Aussagen treffen wir, sobald wir alle Fakten kennen. Es gibt bereits eine kleine Wartelisten von Leuten“. Als das Caritas-Projekt publik wurde, kam die Frage auf, ob das Grundstück nicht bis zum Baubeginn fürs Parken zur Verfügung gestellt werden könnte.

 „Es ist nicht so einfach, das Gelände der Öffentlichkeit als Parkplatz zur Verfügung zu stellen. Ein Schild ,Parken auf eigene Gefahr’ reicht nicht aus, das haben wir natürlich schon überprüfen lassen“, sagt Bettina Wiebers. 

Gelöst wurde aber die Frage, wo die Krankenhaus-Mitarbeiter, die auf dem Gelände bis zur Sperrung parkten, ihre Fahrzeuge abstellen können: Die Stadt Warstein hat der Krankenhausverwaltung angeboten, das ehemalige Berufsschulgelände am Herrenbergsweg zu nutzen.

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