Europafreunde möchten wieder auf der Straße tanzen

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Die Warsteiner Europafreunde mit Vorsitzender Birgit Wüllner (vorne Mitte), die Domschänke, Warstein Project und auch die Nachbarn der Dieplohstraße freuen sich auf den Calabresichen Abend.

Warstein - Mit Freunden aus der italienischen Partnerstadt Pietrapaola feiern die Europafreunde Warstein am 26. Mai einen "Calabresischen Abend" in der Domschänke.

 „Wir können wieder auf der Straße tanzen“, verspricht Birgit Wüllner im Hinblick auf das Ereignis. 

Zu einem letzten Vorgespräch im Gastraum des Brauhauses begrüßte die Vorsitzende am Donnerstagabend unter anderem Geschäftsführer Andreas Gerbig. Dass sein Team die Europafreunde mit „Menpower“ unterstützen will, erleichtert die Arbeit der Ehrenamtlichen ungemein. 

Mit den Profis im Rücken können die Gastgeber den Wetterprognosen für das Wochenende nach Pfingsten ganz gelassen entgegensehen. Bei strahlendem Sonnenschein wird im Außenbereich von Domschänke und Sudhaus gefeiert. 

Sollte der äußerst unwahrscheinliche Fall von „Schlechtwetter“ eintreten, wird die Domschänke eben in eine süditalienische Trattoria verwandelt. Hauptakteure sind natürlich die Freunde aus der Partnerstadt Pietrapaola. 

Insgesamt 20 haben sich angekündigt. Zur Delegation, die am kommenden Freitag auf dem Flughafen Weeze landet, zählen neben Bürgermeister Pietro Nigro und WEF-Ehrenmitglied Nicola Flotta auch die Musiker der Band „Tury“. 

Birgit Wüllner: „Sie machen Werbung für eine Region, die uns sehr ans Herz gewachsen ist.“ Damit ihren Musikerkollegen teure Frachtgebühren erspart bleiben, stellt „Warstein Project“ die Instrumente zur Verfügung.

 Der Startschuss zum kleinen Markt mit regional-typischen Produkten fällt bereits am Samstagmorgen um 11 Uhr. Dass die Gäste neben zahlreichen Spezialitäten ihrer Heimat auch die feurige „Salsiccia“, eine scharf gewürzte Salami im Angebot haben, versteht sich von selbst. 

Als Abwechslung zu all den Gaumenfreuden präsentiert Alfonso Basso außergewöhnliche Metall-Kreationen aus seiner Kunstschmiede. Die beiden in Pietrapaola ansässigen Hotels „La Siesta“ und „Costa Azzurro“ wecken außerdem den Appetit auf einen Besuch in der Partnerstadt. 

Durch das bunte Angebot hindurch pendeln bis etwa 14 Uhr die Musiker, singen „traditionelle Lieder mit Schwung und Schmiss“ und stimmen so auf den Calabresischen Abend ein. Der beginnt um 18 Uhr auf der „Piazza Pietrapaola“. In grün-weiß-rotes Licht getaucht dürfen sich die Besucher auf ein besonderes italienisch-deutsches Klangerlebnis freuen. Handgemachte Live-Musik ohne Verstärker Die Tury Band aus Pietrapaola und Warstein Project versprechen handgemachte Live-Musik ohne Verstärker und Showeffekte. „Es wird richtig schön schnuckelig und rund“, vermutet Birgit Wüllner. 

Sie geht davon aus, dass ordentlich Tarantella getanzt wird: „Das haben wir doch in Italien gelernt.“

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