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Bunte Farbtupfer über Warsteins Wahrzeichen

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Christian Clewing
Ideale Bedingungen fanden die Modellballöner gestern auf dem Piusberg vor – Sonnenschein und knackige Temperaturen. ▪

WARSTEIN ▪ Victoria Sass entdeckte ihn als erstes – den großen, echten Heißluftballon. In der Ferne über dem „Rüthener Land“ wirkte er in der Mischung aus nebliger Inversionswetterlage und gleißendem Sonnenlicht wie ein Spielzeugballon. Solche „Spielzeuge“ waren es allerdings, die in Warstein auf dem Piusberg abhoben: Gestern trafen sich dort Modellballonpiloten, um ihre dem Original nachempfundenen Heißluftsportgeräte in den Himmel steigen zu lassen.

„Die Bedingungen sind heute optimal“, so Thomas Sass. Der Warsteiner Familienvater ist seit drei Jahren begeisterter Modellballöner  – ebenso wie seine Frau Diana und die Kinder Frederic, Victoria und Theresa. Gestern hatten sie sich mit dem Arnsberger Frank Tarnas, er ist bei der Warsteiner Internationalen Montgolfiade Startleiter, und seinem Sohn Daniel zum „Modellballonfahren“ verabredet. Bei eisigen Temperaturen hatten sie ihre Heißluftballone schon mal in Lippstadt steigen lassen: „Das war klasse“, so Thomas Sass.

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Angesichts der Wetterprognose entschied man sich für ein Spontan-Event auch mal in Warstein, als Veranstaltungsort wurde der Piusberg auserkoren. Dort wurden gestern im strahlenden Sonnenschein die Hüllen ausgelegt, aufgerüstet und steigen lassen. Mit einem Unterschied zu Lippstadt: Dort auf dem „flachen Land“ ließ man bei geringem Wind die Modellballone über die Felder frei fahren, gestern behielt man sie dann doch lieber an der langen Leine. „Der Wind ist hier schlecht einzuschätzen“, so Thomas Sass. Doch auch angeleint hatten alle vier Piloten Spaß an ihrem ungewöhnlichen Hobby – und nicht nur die, sondern auch etliche Spaziergänger, die die Modellballone aus der Ferne erst für echte gehalten hatten...

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