Rodungsarbeiten auch am Rathaus

Bäume weichen für neues Warsteiner Feuerwehr-Gerätehaus

+
Baufeldräumung für das neue Feuerwehrgerätehaus: Fast 30 Bäume werden seit gestern am Fliegenpark an der Hauptstraße entfernt.

Warstein – Baufeldräumung ist der Fachbegriff für das, was Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und eines Spezialunternehmens aus Geseke seit gestern am Kolpinghaus, am Fliegenpark und am Rathaus durchführen. Praktisch bedeutet das, dass Bäume und Sträucher für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses und den Rathausanbau entfernt werden müssen.

Bereits am gestrigen Vormittag waren die Rodungsarbeiten am Rathaus abgeschlossen. Unter anderem drei Linden und eine Säulen-eiche mussten dort weichen, eben „alles, was für die Baggerarbeiten weg muss“, erklärte Ingo Schaup vom Betriebshof.

„Wir sind voll in den Planungen. Es geht weiter, es geht voran“, berichtete Kämmerer Stefan Redder gestern, dass Bodenuntersuchungen im Bereich des Rathauses bereits durchgeführt worden seien. Innerhalb der kommenden 14 Tage sollen nun die Ausschreibungen für die Gewerke Abbruch, Rohbau, Dach und Zimmermann rausgehen. Die Ausführung dieser Arbeiten soll dann nach Vorstellungen der Stadt ab April oder Mai ausgeführt werden – wenn es denn die Auftragslage bei den aktuell gut ausgelasteten Unternehmen zulässt.

Fast 30 Bäume, dazu Büsche und Hecken, werden für das dort geplante neue Feuerwehrgerätehaus gefällt und entfernt. Baubeginn ist zwar erst für das kommende Jahr 2020 geplant, doch bereits im Sommer dieses Jahres soll der Abriss des Kolpinghauses erfolgen.

Ebenfalls vor dem Baubeginn des Feuerwehrgerätehauses soll die Wäster in diesem Bereich umfasssend renaturiert werden. Zudem werden Arbeiten zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie durchgeführt. „Diese beiden Maßnahmen werden verknüpft“, so Stefan Redder.

Der Abschluss der Renaturierungsarbeiten an der Wäster im Bereich zwischen Hillenberg und Kolpinghaus ist Voraussetzung für den Bau des neuen Feuerwehrgebäudes. Für dieses Gebäude sieht die bisherige Konzeption (aus Sicht von der B 55) im linken Bereich die Unterbringung von Lager, Technik und einem Raum für die Jugendfeuerwehr vor. Der lang gestreckte Mittelteil ist die Fahrzeughalle, rechts werden Verwaltung, Schulungs-, Besprechungs- und Ruheräume sowie Küche und sanitäre Anlagen sowie eine Umkleide-Schleuse untergebracht.

Die am Fliegenpark gefällten Bäume sowie die entfernten Sträucher und Hecken werden vor Ort gehäckselt. Das Material vom Rathaus wird von dort zum Fliegenpark transportiert und dort ebenfalls gehäckselt, erklärte Ingo Schaup. „Wir müssen das in der vegetationsarmen Zeit vor dem 1. März machen“, begründete er, dass die Rodungsmaßnahmen bereits jetzt erfolgen, obwohl die Maßnahmen an beiden Standorten erst in einigen Wochen oder Monaten beginnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare