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Bäckerei Nolte reißt altes Modehaus ab und hat jetzt Großes vor

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Von: Peter Teichmann

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Aus zwei mach eins: Die Architekten Klara Schulte (l.) und Harald Schröer (r.) planen mit und für Tina und Hans-Jürgen Nolte den Abbau des „Marktcafés“ als Ergänzung und Erweiterung der jetzigen Bäckerei. Die Abrissgenehmigung für das Nachbarhaus liegt vor. © Peter Teichmann

Warstein – Im Warsteiner Ortskern steht die nächste größere Veränderung bevor: Das Ehepaar Christina und Hans-Jürgen Nolte erweitert seine Bäckerei an der Hauptstraße um ein „Marktcafé“. Dafür muss das Gebäude des ehemaligen Modehauses Kropff abgerissen werden, die Genehmigung dafür liegt laut Architekt Harald Schröer bereits vor.

Der Belecker und seine Kollegin Klara Schulte planen den Um- und Anbau, der zum Herbst diesen Jahres abgeschlossen sein soll. Die Bäckerei mit Konditorei und kleinem Café an der Hauptstraße 92 direkt gegenüber dem Rathaus werde auf eine Fläche von etwa 145 Quadratmeter vergrößert: „Solch ein Café mit Sitzplätzen fehlt noch in diesem Bereich“, sagt Hans-Jürgen Nolte. Das Nachbarhaus wurde bereits vor etwa zwölf Jahren gekauft, um sich die Möglichkeit zu erhalten, die sich jetzt ergibt: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, für das Umfeld etwas zu tun, wo auch das Domquartier und andere Maßnahmen verwirklicht werden.“

Die Architekten stehen im engen Austausch mit der Stadt, für Anfang Februar ist ein weiterer Termin abgemacht, und dann soll zügig der Bauantrag gestellt werden. Das dreigeschossige Eckhaus wird weichen für einen Anbau, in dem vorerst nur das Erdgeschoss genutzt wird. Statisch aber so ausgelegt, dass eine weitere Etage aufgesetzt werden kann.

Der Abriss muss in Teilen in Handarbeit erfolgen, weil das ehemalige Kropff-Gebäude und die Bäckerei Nolte direkt aneinander gebaut worden waren. Mit dem Neubau wird unmittelbar danach begonnen. Der bestehende Verkaufsraum wird um 45 Zentimeter Richtung Straße vergrößert. All das passiert im laufenden Betrieb, was einen genauen Ablaufplan erfordert. „Wir bauen ein ganz tolles Ladenlokal und ein Café mit hoher Aufenthaltsqualität“, so Hans-Jürgen Nolte. Seine Frau Tina ist sich sicher: „Unser Projekt trägt zur Verschönerung des Stadtbildes bei!“ Möglichst zur Montgolfiade soll sich die Kundschaft selbst ein Bild davon machen können.

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