So kam es zum schweren Unfall in Allagen

Stop-Schild missachtet: Autofahrer (25) nimmt die Vorfahrt - Familie schwer verletzt

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Ausgelöster Airbag, zersprungene Scheiben und vier Verletzte - das ist die Bilanz eines Autounfalls am Sonntagabend. Ein Autofahrer hatte offenbar ein Stop-Schild missachtet und nahm einer Familie aus Warstein die Vorfahrt. Die Familienmitglieder wurden schwer verletzt.

Warstein-Allagen - Zu einem schweren Verkehrsunfall rückten am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr die Feuerwehr-Löschgruppen aus dem Möhnetal, der Löschzug Belecke sowie der Rettungsdienst und die Polizei zur Kreuzung der Lippstädter Straße mit der Pater-Nikodemus-Straße (L 748) neben dem Tommeshof aus.

Ein VW Golf hatte offenbar einem mit drei Personen, darunter ein Schulkind, besetzen Mercedes die Vorfahrt genommen. Angaben der Polizei zufolge habe der Fahrer, ein 25-Jähriger aus Erwitte, kurz zuvor offenbar ein Stop-Schild an der Kreuzung L748/Lippstädter Straße missachtet.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Golf über den Straßengraben in ein Gebüsch katapultiert und blieb dort auf der Seite liegen, der Mercedes, an dessen Steuer ein 46-jähriger Warsteiner saß, kam mit zerstörter Front und ausgelösten Airbags neben der Straße zum Stehen.

Erleichterung beim Einsatzleiter

Die drei Insassen im Mercedes - der Fahrer, eine 42-jährige Frau und ein 7-jähriges Kind, ebenfalls aus Warstein, wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus nach Soest gebracht. Der 25-jährige Erwitter musste ebenso im Krankenhaus behandelt werden, konnte dieses jedoch anschließend wieder verlassen.

Die vier Verletzten wurden von der Feuerwehr, vom Rettungsdienst und Notärzten versorgt. „Wir waren erleichtert, dass alle schnell raus waren“, so Einsatzleiter Donat Ahle, denn in der Alarmierungsmeldung war noch von vier eingeklemmten Personen die Rede, daher rückten die Retter mit einem Großaufgebot inklusive Notfallseelsorger an.

Zum Glück ließen sich alle Türen einfach öffnen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützen nicht nur bei der Verletztenversorgung, sondern sicherten auch die Einsatzstelle ab und leuchteten sie aus, klemmten die Batterien der Fahrzeuge ab, fingen auslaufende Betriebsstoffe auf und unterstützen bei der Bergung.

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