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Auch Stadt Warstein stellt Strafanzeige gegen Brühne

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WARSTEIN ▪ Die Stadt Warstein hat am Freitag vergangener Woche Strafantrag gegen die Firma Brühne gestellt, nachdem festgestellt wurde, dass die Sprengung mit Steinflug am 12. Januar auf einem städtischen Grundstück im Steinbruch „Morgensonne“ erfolgte. Hierüber wurden die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses in ihrer Sitzung am Montag vom Verwaltungsvorstand vorab informiert. Die Bezirksregierung Arnsberg hat wie die Polizei bereits unmittelbar nach der Sprengung Strafantrag gegen die Fa. Brühne gestellt, weitere Anzeigen aus der Bürgerschaft oder Anliegern liegen nicht vor.

Ausführlich soll über das Sprengereignis in der eigens einberufenen Sondersitzung des Rates am kommenden Montag, 31. Januar, um 18 Uhr, im Forum des Gymnasiums informiert werden. Hierzu sind auch Vertreter des Kreises Soest als Genehmigungs- und Überwachungsbehörde für den Steinabbau und Vertreter der Arbeitsschutzverwaltung der Bezirksregierung Arnsberg (zuständig für das Sprengstoffrecht) zur Berichterstattung eingeladen.

Die zuständigen Fachbehörden wurden von der Stadtverwaltung unmittelbar nach Eingang der Erstmeldung der Kreispolizeibehörde Soest über das Sprengereignis am 12. Januar informiert.

Noch am selben Tag wurde eine Besichtigung und Besprechung von den Fachbehörden vor Ort durchgeführt. Von der Arbeitsschutzverwaltung wurde ein vereidigter Gutachter hinzugezogen und mit der Erstellung eines Gutachtens über die Ursache des Steinflugs beauftragt. Ferner soll der Gutachter Maßnahmen beschreiben, die zur Verhinderung solcher und künftiger Ereignisse notwendig sind.

Bis zur Vorlage des Gutachtens dürfen in dem betreffenden Steinbruchbereich keine Sprengungen mehr erfolgen.

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