Unwetter in Altena

„So etwas noch nie erlebt“: Warsteiner Feuerwehrleute helfen im Nachbarkreis

In Altena gab es auch für die Warsteiner viel zu tun.
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In Altena gab es auch für die Warsteiner viel zu tun.

Obwohl das Unwetter um die Stadt Warstein glücklicherweise einen großen Bogen gemacht hat, gab es für die Feuerwehrleute aus dem Stadtgebiet einiges zu tun.

Warstein – In überörtlicher Hilfe rückten insgesamt 48 Einsatzkräfte aus allen Einheiten am Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen nach Altena im Märkischen Kreis aus. Dort hatte der Starkregen besonders heftige Auswirkungen. Die Wassermassen, die vom Himmel fielen, hatten unter anderem die Lenne überlaufen lassen und für unvorstellbare Zerstörung gesorgt.

Besonders belastend für alle Beteiligten: Am Mittwoch verloren zwei Feuerwehrmänner aus dem Märkischen Kreis im Einsatz ihr Leben. Das sorgte bei allen angerückten Feuerwehrleuten für Bedrückung und unterstrich auf grausame Weise, wie groß die Gefahr in diesem Großeinsatz sein kann.

„Am Mittwochnachmittag rückten die ersten 24 Einsatzkräfte aus dem Warsteiner Stadtgebiet nach Altena aus. Am Donnerstagmorgen wurden sie von weiteren 24 Feuerwehrleuten aus der Stadt Warstein abgelöst“, berichtete Feuerwehrsprecher Kevin Hoebusch, der am Donnerstag selbst vor Ort war.

Das Wasser richtete großen Schaden an.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hätten die Warsteiner Kräfte den „Grundschutz“ in der Stadt Altena sichergestellt, standen somit für alle Einsätze parat, die abseits der Unwetterlage aufliefen. Am Donnerstag übernahm ein Teil der Warsteiner Einsatzstellen in Altena und ein anderer Einsatzstellen im benachbarten Hemer.

Feuerwehr Warstein hilft in Altena und Hemer: „Die Erwartungen wurden weitaus übertroffen“

„Keller mussten ausgepumpt werden, zusammen mit anderen Kräften, Baggern und Radladern wurden Straßen wieder freigeräumt - wir hatten das volle Programm“, sagte Hoebusch. Er fand eindrückliche Worte für die Lage vor Ort: „Sowas habe ich noch nie erlebt. Die Erwartungen, mit denen wir ausgerückt sind, wurden weitaus übertroffen.“

Beeindruckt habe ihn zudem die große Dankbarkeit in der Bevölkerung: „Die Stimmung innerhalb der Feuerwehren ist absolut motiviert. Alle wollen den Leuten im Märkischen Kreis helfen, wie sie nur können. Und die Leute sind unfassbar dankbar für diese Hilfe - viele wundern sich, aus welchen Orten all die Feuerwehrleute kommen. Es ist wirklich umwerfend.“

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