Stadtwerke investieren 100 000 Euro in neuen Eingangsbereich

Allwetterbad Warstein moderner und sicherer

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Der neue Allwetterbad-Eingangsbereich mit neuem Bistro-Mobiliar, übersichtlichem Kassenhäuschen, neuen Ein- und Ausgangsdrehkreuzen und Kassen- und Nachzahlungsautomaten.

Warstein – Dennis Justus bekommt selber „Gänsehaut“, wenn er sich im neuen Eingangsbereich des Allwetterbades umschaut: „Das ist richtig schön geworden“, so der Badleiter. Dass die Investition der Stadtwerke von rund 100 000 Euro auch bei den Badegästen gut ankommt, davon ist er überzeugt. Heute ab 9 Uhr kann nach zweiwöchiger Umbau- und Renovierungsphase wieder sauniert und geschwommen werden – in einem moderneren und sichereren Ambiente.

Im Frühjahr gab es „grünes Licht“ durch den Betriebsausschuss für den Umbau des Eingangsbereichs. „Es gab auch skeptische Stimmen“, blickte gestern Ausschussvorsitzender Hans-Martin Weber zurück, doch Architektin Cornelia Prien-Tepas habe mit ihren Plänen „auch die letzten Skeptiker überzeugt“, so dass es am Ende zu einem einstimmigen Beschluss gekommen sei. Wie der im „Aushängeschild Allwetterbad“ umgesetzt wurde, davon überzeugte sich Weber gestern zusammen mit Fachbereichsleiter Matthias Seipel und den Stadtwerke-Mitarbeitern Klaus Kellerhoff und Jawad Kayed.

Dass an nur zehn Arbeitstagen der Umbau des Eingangsbereichs sowie die Ausbesserungsarbeiten innerhalb des Bades und der Sauna mit einer „Punktlandung“ gelungen seien, sei von den vielen beteiligten Handwerkern „sportlich“ gewesen, so Jawad Kayed. Die mussten nicht nur die mehr als zwei Jahrzehnte alten Fliesen erneuern und Wandfarben – „ausgeblichen und nicht mehr modern“ – auffrischen, sondern auch den kompletten Eingangsbereich neu gestalten. „Es sind einige Änderungen“, so Matthias Seipel, aber da müssten nun alle durch – im wahrsten Sinne des Wortes: Nur durch Drehkreuze ist der Zugang ins Bad und später heraus möglich – und das gilt nicht nur für die normal zahlenden Badgäste, sondern auch für alle Vereinsschwimmer. „Wir müssen wissen, wie viele drin sind“, erläutert Seipel die Hintergründe. Sollte es zu einem Zwischenfall kommen, kann an der neuen Kasse per Knopfdruck der Besucherstand ausgedruckt werden. Eine solche Info ist beispielsweise für die Feuerwehr wichtig, wenn das Bad evakuiert werden muss. Damit alle Gäste auch schnell herauskommen, sind auch die neuen Drehkreuze sowohl vor dem Sauna- wie auch vor dem Badzugang mit der Brandmeldeanlage gekoppelt und klappen im Ernstfall weg.

Nicht geändert hat sich der Zugang per Eintrittskarte. Die kann entweder an der normalerweise besetzten gläsernen Kasse (dort auch per EC-Karte) oder aber am Kassenautomat gekauft werden. Sollte aufgrund von Zeitüberschreitungen Nachzahlungen fällig sein, steht ein Automat im Innenbereich zur Verfügung.

Weiter in Eigenregie wird das Bistro betrieben, dafür hat sich nach zweijähriger Probephase der Betriebsausschuss in nichtöffentlicher Sitzung ausgesprochen. Dort habe man auch von den bislang um fast 6 000 Personen höheren Besucherzahlen gegenüber dem Vorjahr profitiert, so Seipel. Damit die Zahl auch zukünftig weiter hoch geht, hat man „einige Ideen“, die dann im nächsten Wirtschaftsplan eingesetzt werden sollen. Auf jeden Fall werde man dabei „Aufwertung und Funktionalität zusammenbringen“ so Seipel. Zwei erforderliche Investitionen stehen aber schon fest: „Die Duschen sind dran“, und auch eine Undichtigkeit im Kinderbecken müsse dringend beseitigt werden.

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