Rosenmontagszug in Warstein/Suttrop 

Rosenmontagszug in Warstein/Suttrop: Acht Steinways auf der Hauptstraße

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Szenenapplaus für die Mixed Pickles: Gleich achtfach hatten sie den Kupferhammer-Steinway-Flügel auf die Straßen gebracht.

Warstein - Wenn Raketen in Startposition gebracht werden, überdimensionale Löwenzahn-Blüten in den Himmel wachsen, Drachen dampfen und Steinway-Flügel mit sich grazil räkelnden Schönheiten vorbei rollen – und das mitten auf der Warsteiner Hauptstraße passiert, dann ist Rosenmontag. So wie am 4. März – allen Sturm- und Regenwarnungen zum Trotz.

Am Ende war's ein Sturm im Wasserglas. Als der RoMo-Zug sich gegen 14.15 Uhr im Suttroper Ortskern in Bewegung setzte, hielt sich zwar die Sorge um Orkanböen in Grenzen, dafür machte die tiefgraue Farbe des Himmels unmissverständlich deutlich, dass der Romo-Zug 2019 eine feuchte Sache werden könnte. 

Doch die 1200 Jecken ließen sich nicht beirren, zogen vereinzelt Regenponchos über und machten sich mit Hallo und Helau auf den Weg in Richtung Warsteiner Innenstadt – und hatten am Ende Glück, dass es nur ab und an ein wenig tröpfelte.

Angesichts der wetterbedingten Verspätung gab es für die Besucher an den Straßen Wartezeit zu überbrücken. An der Ecke Hauptstraße/Franz Hegemann-Straße unterhielt die Musikkapelle Eversberg die Wartenden deshalb mit Karnevalshits wie „Am Rosenmontag bin ich geboren...“

Dann ging es los auf die noch klatschnassen Straßen – wie traditionell zum Takt der Musik des Jugendspielmannszuges Werl-Westönnen. Dann blinzelte plötzlich sogar wieder die Sonne durch die Wolken und lockte die Narren quasi augenzwinkernd auf den Weg – vorneweg die SKG mit Jungelferrat, Prinzengarde, Juniorengarde und Aktivengarde. 

Rosenmontagszug 2019 in Suttrop und Warstein

Prinz Detlef I. und Prinzessin Petra I. in goldener Kutsche sowie Kinderprinzenpaar Alessio und Antonia machten im Reigen der Regenten den Anfang, hatten allerdings zunächst ein wenig mit einer Panne ihres Gefährts zu kämpfen. 

Mit einer süßen Candybar lockten Z.T.Z.A. & Co. getreu dem Motto „Kein Romozug ohne Nascherei“. Den Hortensienrausch thematisierten die „Ulkis“ der Ulkkapelle als Trolle. Die „Warsteiner Sweets“ tanzten mit Regenschirmen ausgestattet unterm Regenbogen.

„Housten, wir haben ein Problem“, vermeldete die „Blaue Jugend“ mit ihrem großen Pulk von Astronauten in weißen Anzügen und den Mädchen als „Universum“ . Die Spielleute in ihren edlen roten Jacketts machten den musikalischen Anfang für die nachfolgenden Truppen der GWK.

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