Zwölfter „Promikick“ steigt am Freitag in der Bördehalle

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Wissenschaftlich bewiesen wurde es nie, aber es soll in den vergangenen Jahren immer wieder vorgekommen sein, dass zu jedem Späßchen aufgelegte Zuschauer(innen) mehr Schweiß auf den Rängen vergossen haben als manche Kicker auf dem Spielfeld.

SOEST - Auf dem Spielfeld prominente Menschen, die sich nicht scheuen, ihre fußballerischen Defizite vor einem vollen Haus schonungslos offenzulegen, auf den Rängen höchst amüsierte Fans und dazu ein übers ganze Gesicht strahlender Heinz Jungbluth, der sich als Geschäftsführer über eine vierstellige Spende für die Aktion „Nachbar in Not“ freut – das ist der „Promikick“, der am Freitag das runde Dutzend voll macht.

Wie in den vergangenen elf Jahren wird das große Turnier mit zehn Teams aus ganz verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens auch in diesem Jahr wieder vom Anzeiger präsentiert – und erneut wird es natürlich in der Sporthalle des Börde-Berufskollegs stattfinden. Anpfiff des ersten Spiels wird am Freitag, 6. Februar, um 18 Uhr sein. Einlass in die Halle ist eine halbe Stunde vorher.

Sportliche Höchstleistungen sollten im weiteren Verlauf des Abends nicht gänzlich ausgeschlossen werden, sie wären allerdings ausschließlich dem Zufall geschuldet und keineswegs beabsichtigt.

Entsprechend maßvoll sind auch die Anforderungen an die Kondition der Promikicker auf dem Spielfeld: Ihre maximale Einsatzzeit ohne jede Auswechslung, in anderen Worten die Dauer eines Spiels, orientiert sich mit sieben Minuten an der Zeit, die ein versierter Zapfer für ein gutes Pils benötigt. Das kann doch kein Zufall sein...

Ebenfalls kein Zufall ist natürlich, dass Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft über das Turnier übernommen hat.

Nachdem er aus gesundheitlichen Gründen seine aktive Karriere zwischen den Pfosten des Tores, das er in den Anfangsjahren für das Team FC Rathaus noch höchstpersönlich hütete, aufgeben musste, will er mit der Schirmherschaft unterstreichen, wofür der „Promikick“ des Anzeigers von Anfang an vor allem gestanden hat: Soester rücken zusammen um denen in der Stadt zu helfen, die Hilfe dringend brauchen.

Auf kurzem Weg, oft auch mit relativ kleinen Beträgen, die aber schon große persönliche Not lindern können, so hilft „Nachbar in Not“ gerade dann, wenn niemand anders dafür zuständig ist – oder sich zuständig fühlt.

Der komplette Erlös der Veranstaltung, vor allem also die Eintrittsgelder der Besucher (vier Euro, ermäßigt drei Euro) und die Startgelder der aktiven Kicker, ist eine wichtige Einnahmequelle der Aktion „Nachbar in Not“: Alleine im vergangenen Jahr kamen so rund 7 500 Euro beim „Promikick“ zusammen.

Karten für den „Promikick 2015“ gibt es auch in diesem Jahr wieder in der Anzeiger-Geschäftsstelle im Pressehaus am Schloitweg. Ob am Freitag auch noch Tickets an der Tageskasse zur Verfügung stehen, wir in der Anzeiger-Ausgabe am Freitag zu lesen sein. - kim

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