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Hochzeitsmesse in Soest: Heiraten geht immer

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Zweimal führten die vier Models gestern für eine gute Stunde klassische und moderne Brautmoden vor.

Soest – Bekommt man ein solches Schmuddelwetter wie am Wochenende zu seiner Hochzeitsfeier, kann das rasch zu Abstrichen am „schönsten Tag des Lebens“ führen. Der Hochzeitsmesse hingegen schienen der dauernde Nieselregen und der trübe Himmel dagegen eher zuträglich zu sein – im Hotel Susato wurde es jedenfalls ganz schön eng. 

Der Hochzeitsmarkt scheint ein krisensicheres Geschäft zu sein. „Es ist unglaublich heute“, meinte zum Beispiel Aussteller Tim Reckmann, der seine Fotoboxen vorstellte, mit denen Partygäste ihre eigenen Schnappschüsse machen können. „In früheren Jahren fuhr ich mit zehn Buchungen heim nach Hamm, jetzt, um 14 Uhr, sind es bereits zwischen 20 und 30.“  

Er lobt das familiäre und kollegiale Verhältnis unter den Ausstellern. Letztlich legt Veranstalter Georg Hoischen genau darauf auch Wert, sieht daher zu, dass nach Möglichkeit immer nur ein Vertreter eines speziellen Angebots dabei ist. 

Hochzeitsmesse in Soest

Die zwölfte Ausgabe der Hochzeitsmesse bot aber auch Inspiration für ungewöhnliche Ideen. Wer weiß schon, dass es mobile Eiscafés gibt? Oder heimische Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben, Geldgeschenke in Luftballons zu verpacken? Nicht fehlen durfte eine Brautmodenshow . Hier fielen zwei Dinge positiv ins Auge: Zum einen, dass neben den Klassikern ganz in weiß auch ungewöhnliche und häufiger als einmal tragbare Kleider gezeigt wurden, zum anderen, dass neben zwei blutjungen Models auch eine attraktive reifere Frau auf den Laufsteg geschickt wurde. 

„In diesem Jahr haben wir so viele Aussteller dabei wie nie zuvor“, sieht Hoischen seine Messe im Aufwind. „Sie wirkt sich positiv für alle aus, die sich hier präsentieren“, meint Gabriele Humpert von der gleichnamigen Werler Konditorei. „Die Besucher sehen, welche Möglichkeiten es vor Ort gibt und müssen nicht zu den Messen in den Großstädten fahren.“

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