Zufahrt zum Klinikum bleibt hochriskant

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Soest - Unsere Fotografin hat sich kürzlich nur ein paar Minuten vor dem Klinikum am Senator-Schwartz-Ring aufgehalten – und prompt zwei brenzlige Beinahe-Unfälle fotografiert. Die spontane Beobachtung ist symptomatisch.

An der Zufahrt zum Krankenhaus über die Straße Lülingsohr geht es chaotisch zu. Die Parteien haben deshalb bei den Haushaltsberatungen diese Woche ihren Wunsch bekräftigt, hier schnellstens Abhilfe zu schaffen. Denn das Klinikum will weiter wachsen, und demnächst wird hier ja bekanntlich noch eine neue Kindertagesstätte gebaut.

Die CDU verlangt, die Stadt solle sich Übergangslösungen einfallen lassen, wenn es bis zur Fertigstellung der Kita nicht gelingt, den Verkehrsknoten für mehr Komfort und Sicherheit umzubauen. Die SPD bringt gerade die Variante ins Spiel, es mal mit einem Kreisverkehr zu probieren. Doch vor einem Schnellschuss will Olaf Steinbicker, Leiter der Stadtentwicklung im Rathaus, erst einmal einen Gutachter hören.

Gefährliche Zufahrt zum Klinikum

Die 50.000 Euro für die fachliche Expertise sollen im Etat 2019 eingepreist werden. 2020 könnte dann umgebaut werden. Bis dahin gilt das Prinzip Hoffnung, dass es bei brenzligen Szenen bleibt und vor allem Fußgänger und Radfahrer ungeschoren davonkommen.

Ein merkwürdiges und in Soest einmaliges Schild „rät“ nämlich Radfahrern, die vom Klinikum oder aus der Wohnsiedlung am Lülingsohr kommen, die Straße einfach diagonal zu überqueren. Das hat sich – so hat unsere Fotografin es immer wieder beobachtet – dermaßen verselbstständigt, dass Radfahrer auch auf dem Senator-Schwartz-Ring mittlerweile kreuz und quer den Knoten passieren.

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