Musik, Mittelalter und wilde Tiere

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Auch im Winter gibt es im Wildwald immer viel zu entdecken.

Kreis Soest – Die Wettervorhersage für das dritte Adventswochenende verheißt leider nichts Gutes. Trotzdem gibt es viel zu tun.

Die Werler Musikschule lädt zum Auftakt des Beethoven-Jahres 2020 am Samstag um 19.30 Uhr zu einer Soirée in den Kammermusiksaal im Musikschulgebäude, Marktstraße 18 in Werl ein. Musikschulleiterin Adelheid Wagner-Usler hat mit Schülern und Freunden der Musikschule ein Gesprächskonzert vorbereitet, das Werke von Ludwig van Beethoven umfasst. 

Beethoven-Jahr

Unter anderem erklingen die Sonaten op. 2 Nr. 1, op. 13 /Sonate pathétique und die große Sonate Nr. 31 As-Dur op. 110 als Beispiele für die 32 Klaviersonaten, die in Beethovens Gesamtwerk eine herausragende Stellung einnehmen. Ergänzt wird das Programm durch eine Flötensonate von Friedrich Kuhlau und Beethoven-Lieder in der Transkription für Flöte und Klavier. Es spielen Finnjan Eckert, Klavier, Simon Giersbach, Querflöte, Judith Wolf, Klavier, Dr. Hermann Oldelehr, Klavier und Adelheid Wagner-Usler, Klavier und Flöte. Das Konzert ist Teil der bundesweiten Initiative „Beethoven bei uns“ (www.beethovenbeiuns.de), die am Wochenende beginnt. 

Blockflöten 

Die Blockflöte steht bei der Hörzeit zum dritten Advent am Samstag um 11 Uhr in der Soester Petrikirche im Mittelpunkt. Die beiden Blockflötistinnen Corinna Blattmann und Angela Nordmann, begleitet von Margret Kalthoff an der Orgel, bringen barocke Triosonaten von Georg Friedrich Händel, Johann Joachim Quantz und Antonio Vivaldi zu Gehör sowie Auszüge aus einem Concerto pastorale von Johann Christoph Pez. Texte zum Advent liest Pfarrer Dr. Christian Welck. Der Eintritt zur Hörzeit frei, am Ausgang wird wieder um Spenden für die Kirchenmusik in der Petri-Pauli-Gemeinde gebeten. Nach der Hörzeit kann man sich letztmalig für dieses Jahr im Petrushaus vom Advents-Café mit warmen Getränken, Kuchen, Waffeln verwöhnen lassen. Während der Adventszeit gibt es wegen des Wochenmarktes auf dem südlichen Petrikirchhof keine Parkmöglichkeiten. Daher empfiehlt es sich, das Auto an der Stadthalle abzustellen und mit dem Shuttlebus um 10.30 Uhr in die Stadt zu fahren. Man ist rechtzeitig in der Petrikirche und kann sich zurückfahren lassen.

Mittelaltermarkt 

Der Weihnachtsmarkt im Dortmunder Fredenbaumpark hebt sich deutlich von allen anderen ab: Er mischt mittelalterliches Flair mit Fantasy. Erleuchtet von tausenden Fackeln, Kerzen und Feuern, gibt es neben den vielen Verkaufs- und Gastronomieständen ein Piratenlager, Es gibt Auftritte von Gauklern, Zauberern, Musikern und Puppenspielern. Über den Fredenbaumsee erstrecken sich zwei eigens zu diesem Anlass gebaute Brücken. Erstmals dabei in diesem Jahr sind kunstvoll geschnitzte Drachenskulpturen und ein Dino-Park. Der Eintritt kostet 8 Euro, gegen Aufpreis gibt es zusätzliche Attraktionen wie die Auftritte bekannter Szenebands. Geöffnet ist der Markt noch bis zum 29. Dezember immer von Donnerstag bis Sonntag. Mehr dazu unter www.spectaculum.de.

Wildwald Vosswinkel 

Der Wildwald Vosswinkel gilt als eines der schönen Waldgebiete Deutschlands. Im Mittelpunkt steht der Lüerwald . Er grenzt an den Naturpark „Arnsberger Wald“ und ist 2 000 Hektar groß. Die EU hat den Lüerwald als europäisches Naturschutzgebieteingeordnet. Der Wildwald ist kein Zoo und kein Tierpark. Die Rundwege sind verschlungen und weiträumig und führen dich durch alte Laubholzbestände, vorbei an Waldteichen, offenen Waldflächen und artenreichen Waldinnenrändern. Im Lüerwald werden der Natur keine Fesseln angelegt. Geöffnet am Samstag und Sonntag sowie in den NRW-Ferien täglich, auch an Feiertagen, außer Heiligabend und Silvester von 10 bis 15 Uhr. Telefon von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 14 Uhr unter 02932/97230. Familienpreis 21 Euro.

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