One Billion Rising 

Frauen tanzen gegen Gewalt

+
Auf dem Soester Marktplatz tanzten rund 50 Frauen gegen Gewalt. 

Soest – „Menschen die sich bewegen, bewegen etwas“, sagt Stefanie Feldmann, die Leiterin vom Soester Ballettstudio. Rund 50 Mädchen und Frauen tanzten am Freitag zu dem Lied „Break the chain“ um ein Zeichen zu setzen.

 Sie wollen die Kampagne „One Billion Rising“, was auf Deutsch bedeutet, dass eine Milliarde Frauen weltweit gegen häusliche Gewalt aufstehen, in Soest bekannter machen. Seit 2012 findet diese Aktion jdes Jahr am 14. Februar weltweit statt. Zusammen mit Ulrike Dustmann, der ehemaligen Leiterin des Soester Frauenhauses, wird diese Initiative organisiert und von Stefanie Feldmann choreografisch vorbereitet. 

„Die Zahlen sind noch immer erschreckend“, erklärt Marianne Schaefer vom Kreis Soest. Im Jahre 2018 kam es bundesweit zu 114 393 Delikten von Partnerschaftsgewalt gegen Frauen. Die Dunkelziffer soll weitaus höher sein. Es wurden im gleichen Zeitraum 486 Strafanzeigen gegen häusliche Gewalt im Kreis Soest aufgegeben. 

Eine Anwohnerin kam kurz nach Beginn der Aufführung vorbei und entschloss sich, spontan an dem Flashmob – einer kurzen, scheinbar spontan tanzender Gruppe von Menschen – teilzunehmen. „Aufgrund von persönlichen Erfahrungen mache ich das“, sagt sie. Sie hatte schon mehrfach von solchen Flashmobs gehört und war fest entschlossen, mitzumachen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare