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Weihnachtsmarkt ist eröffnet: Glänzende Augen, glänzende Aussichten

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Ab sofort lockt der Weihnachtsmarkt wieder ins Soester Stadtzentrum.

Soest - Es war einmal ein Weihnachtsmarkt. Der hatte irgendwann ganz klein angefangen, war dann aber immer größer geworden und schließlich so schön, dass große und kleine Besucher seinen Beginn kaum erwarten konnten. Dieser Weihnachtsmarkt war in Soest. Wie gut, dass sie alle jetzt nicht mehr länger warten müssen.

Heinz-Werner Linne war einer der ersten, die sich einen richtig großen Wunsch erfüllen konnte: Die große Nordmanntanne auf dem Markt, mit zwei anderen Bäumen auf dem Petrikirchhof und dem Vreithof weithin sichtbare Hingucker und beliebte Treffpunkte für Besucher, war in seinem Garten am Klusenerweg groß geworden – und deshalb durfte er auch bei der offiziellen Eröffnung am Montagnachmittag die letzte Kugel an einen der Zweige hängen und so den Baumschmuck vollenden. 

Glänzende Augen bekommen längst nicht mehr nur die Soester selber, der Weihnachtsmarkt ist zu einem Ziel für viele Besucher aus der Region und weit darüber hinaus geworden. Letztere kommen unter anderem in Reisebussen – einschlägige Veranstalter haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Angebote entwickelt, die einen Bummel über den Markt im Herzen der Altstadt als zentrales Glanzlicht vorsehen.

Weihnachtsmarkt in Soest eröffnet

Auf dem ist in diesem Jahr viel Bewährtes und Bekanntes zu entdecken, unter anderem bei den süßen und herzhaften Leckereien in fester oder flüssiger Konsistenz, aber auch einige Neuigkeiten, die zum ersten Mal angeboten werden. Am handfestesten dürften dabei die Dekoartikel sein, bei deren Herstellung Jens Schlüter die Kelle angelegt hat. 

Der Soester ist zwar gelernter Betonbauer, hat aber schon vor einiger Zeit entdeckt, dass der Werkstoff nicht nur für den Bau von Gebäuden taugt, sondern sich auch für eine Vielzahl von anderen Verwendungen eignet. In seiner Hütte auf dem Petrikirchhof verkauft er eine Auswahl von vorwiegend weihnachtlich geprägten Produkten, die alle für sich genommen zwar durchaus von Gewicht sind, von der Kundschaft aber nicht mit der Sackkarre nach Hause transportiert werden müssen. 

Neu und lokal – das trifft auch auf auf einen weiteren Anbieter zu: Mit ihrem Café „Röstaroma“ haben Marietta und Frank van den Bremt zwar schon viele Soester von den Vorteilen der gepflegtem Kaffeeauswahl und -zubereitung überzeugen können, in ihrer Hütte in der Rathausstraße gibt es aber noch mehr zu entdecken als Kaffee- und Teespezialitäten. Schließlich geht es bei ihrem Geschäftsmodell nicht nur um den Genuss von Getränken, sondern auch um Hintergründe wie Arbeitsbedingungen in den Anbaugebieten und Umweltaspekte. 

Weihnachtsmarkt in Soest: Darum gibt es kein Bühnenprogramm

Da passen zum Beispiel Hüte und Mützen perfekt ins Bild, die aus der Jute von Säcken geschneidert worden sind, die in ihrem früheren Leben Kaffeebohnen auf deren Transport geschützt haben.

Dies und vieles mehr wird in den kommenden Wochen jeweils von 11 bis 20 Uhr zu entdecken sein, freitags und samstags auch bis 21 Uhr. Alle Hütten mit gastronomischen Angeboten sind abends noch länger geöffnet, und zwar um eine Stunde, also bis 22 Uhr.

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